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Jugend-Musik-Podium macht Schule

Das Kerner Forum für Nachwuchsmusiker wächst -
vielleicht bald über die Gemeindegrenze hinaus

Den Sprung auf die Bühne wagten bei "JUMP" diesmal etwa 120 Kinder und Jugendliche. Das zweite Jugend-Musik-Podium in der Rumold-Realschule Rommelshausen laut Jochen Haußmann vom AO Rommelshausen wie schon die Premiere im vergangenen Jahr ein voller Erfolg.

Meisten spielen Jugendorchester ja nur bei Vereinskonzerten im Vorprogramm der "Großen". Bei "JUMP", dem Kerner Jugend-Musik-Podium, steht der Nachwuchs im Mittelpunkt. "Ein schönes Forum, um sich vereinsübergreifend einem größeren Publikum zu präsentieren", meint AO-Vorsitzender und Mitorganisator Haußmann. Schätzungsweise 150 Zuschauer sorgten dafür, dass kein Sitzplatz frei blieb. Mit von der Partie waren außer den Jugend-Akkordeonisten aus Rommelshausen die Schulband der Stettener Karl-Mauch-Schule, das Jugendorchester des Musikvereins Rommelshausen, die Melodikagruppe der Musikschule Fröhlich sowie die Tanzgruppe der Haldenschule Rommelshausen.
Unter Nachwuchsproblemen leiden die Musikvereine und Orchester derzeit nicht. "Wir hatten noch nie so viele Jugendliche wie jetzt." Da gab`s schon andere Zeiten. "Aber die Vereine bemühen sich auch mehr als früher."
Das Jugend-Musik-Podium ist ein Beispiel für solche Anstrengungen.
Eine feste Institution soll daraus werden, die dritte Auflage wird wohl 2005 mit dem 40-jährigen Jubiläum der Realschule einhergehen. Gut möglich, das "JUMP" dann nicht bloß vereins-, schul-, und ortsteilübergreifend, sondern obendrein noch gemeindeübergreifend sein wird. Hermann Stoppel vom Elternbeirat der Realschule, der dass Publikum bewirtete, knüpfte schon Kontakte mit dem Waiblinger Staufer-Gymnasium.
Der Auftritt der Tanzgruppe von der Haldenschule war an sich schon ziemlich übergreifend: Ihre HipHop- und Pop-Tänze hatten die Kinder nämlich noch als Viertklässler einstudiert. Mittlerweile sind sie Fünftklässler und auf die weiterführenden Schulen von Rommelshausen bis Fellbach und Waiblingen verstreut. "Das ist wirklich ungewöhnlich nach einem Vierteljahr freiwillig noch einmal zusammenzukommen", sagt Lehrerin Sabine Seybold. Immerhin drei Viertel der "Originalbesetzung" war bei "JUMP" vertreten.
In seiner Begrüßungsrede ging Jochen Haußmann auf den gesellschaftlichen Nutzend des Musizierens ein. Eine Langzeitstudie beweise, dass Schüler, die ein Instrument lernten, auch in anderen Fächern bessere Noten hätten. Der Frankfurter Profressor Bastian nenne außerdem Bildungspolitik, welche dem Musikunterricht einen hohen Stellenwert einräume, "die beste Sozialpolitik".

Jugendorchester des Musikvereins Rommelshausen
Das Jugendorchester des Musikvereins Rommelshausen
auf dem "JUMP"-Podium.

Ziel der Veranstaltung:

Sämtliche Jugendorchester der Musiktreibenden Vereine Kernen sollen die Möglichkeit bekommen ein gemeinsames Konzert zu geben.

Auslöser der Veranstaltung:

Die Idee für ein vereinsübergreifendes Jugendkonzert in diesem großen Stil stammt vom Akkordeonverein Rommelshausen.

Quelle: WKZ vom 12.10.2004

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Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de