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Beim Herbstkonzert 2003 alle Register

guter Akkordeonmusik gezogen

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Ein letztes Mal lud das Harmonika-Orchester Uhingen am 22.11.2003 zum Konzert in die stimmungsvoll dekorierte Turn- und Festhalle Holzhausen ein, denn im nächsten Herbst wird schon im neuen Kulturzentrum in Uhingen gespielt.

Den Auftakt machte das junge Ensemble "Acconbrio", das sich aus jungen Akkordeonisten verschiedener Orchester zusammensetzt, die gerne zusammen musizieren und das Einstudierte natürlich auch präsentieren möchten, was ihnen zusammen mit Dirigent Thomas Bauer mit den Kompositionen "Fantasia" von Jan Pieterszoon Sweelinck und "Lichterspiele I & II" von Hans-Günther Kölz ganz hervorragend gelungen ist.

Schwungvoll ging es anschließend mit den HOU-Luftknopfpiraten weiter. Mit einem Tango und Foxtrott aus "Leichte Tänze" von Matyas Seiber entführten sie ihre Zuhörer in die Welt der Tanzmusik und mit der "Magic"- Suite für Akkordeon-Orchester und Schlagzeug befand man sich plötzlich unter Magiern, war musikalisch eingehüllt in Blütenzauber und bekam einen Einblick ins Hexen-Einmaleins. Für ihren gelungenen Auftritt erhielten die jungen Nachwuchsmusiker herzlichen Applaus.

Nun wurde der Dirigentenstab an Jürgen Reiß übergeben. Das HOU-Percussionsensemble überzeugte mit seiner Aufführung "Drummers Go Latin" von Peter Hudec und mit Soloeinsätzen der verschiedenen Percussionsinstrumente konnten die jungen Musiker beweisen, wie routiniert sie schon sind. Diese beachtliche Leistung wurde mit viel Beifall quittiert.

Harmonika-Orchester Uhingen
Das Harmonika-Orchester Uhingen in der Turn- und Festhalle Holzhausen

Den zweiten Konzertteil eröffnete das Harmonika-Orchester Uhingen unter der Leitung von Thomas Bauer mit "Galaxy", einem moderneren Konzertstück von Hans-Günther Kölz. Hohe Ansprüche an Fingerfertigkeit und Gestaltungsfantasie stellte anschließend die "Nordische Sonate" von Gerhard Mohr an die Spielerinnen und Spieler. Danach sorgte die Peer Gynt Suite, op. 46 von Edvard Grieg mit der "Morgenstimmung" für ein kraftvolles Klangbild, während "Ases Tod" voller Melancholie geprägt war. Leicht und geschmeidig erklang dagegen "Anitras Tanz" und mit dem vierten Satz "In der Halle des Bergkönigs", impulsiv und furios vom Orchester dargeboten, endete diese herrliche Suite. Nach diesem aufwühlenden letzten Stück tat es gut, von Astor Piazolla "Oblivion" mit einer eher ruhigen Grundmelodie zu hören. Das Schlusslicht des Konzerts setzten zwei bekannte Stücke von Henry Mancini, und zwar das "Pink Panther Theme" und der "Baby Elephant Walk". Nach lang anhaltendem Applaus verabschiedete sich das Orchester noch mit einer Zugabe.

Autor: Angelika Bühler, Harmonika-Orchester Uhingen
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Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de