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HOU-Kindermusical „Emil, der kleine Elch“

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Der Besucherstrom im Uhinger Uditorium nimmt kein Ende. Logisch, dass zahlreiche Eltern sowie weitere Familienmitglieder die Darsteller des Kindermusicals "Emil, der kleine Elch" moralisch und mit viel Beifall unterstützen wollten.

Mit der Bitte, die Jüngsten auf den Schoß zu nehmen, organisierte Lothar Bargiel souverän noch ein paar Plätze und sprach den jungen Akteuren, die nur dreimal gemeinsam geprobt hatten, in Sachen Disziplin ein Lob aus. Und der Vorsitzende des Harmonika-Orchesters hatte völligrecht. Selten zeigte sich ein Kinderchor dieser Größenordnung einschließlich der sechs Solistinnen so wohlgeordnet und geschlossen singfreudig.

Selten waren auch die Darsteller dieser Altersklasse so überzeugend bei der Sache, textsicher, gut bei Stimme, und geizten beim Spiel weder mit Mimik noch mit Gestik.Auch die unterschiedlichen Rollen, allen voran der im Mittelpunkt stehende kleine Elch Emil, gespielt von Felix und Isi (anschließend Nele und Janice), waren toll besetzt in der tierischen Geschichte über Freundschaft, Wertschätzung und wahre Größe.

Mit hängenden Schultern steht Emil unter dem Birkenast, den er noch immer nicht erreicht. Der Elch findet sich viel zu klein und wünscht sich nichts sehnlicher, als endlichzu wachsen. Voller Hoffnung holt er sich Rat bei seinen Freunden. Da sind die ungeduldigen Kaninchen mit ihrem erzählfreudigen Opa, der selbstbewusste Biber, der eitle Sascha Hahn mit seinen Hühnern und Fitnesstrainer Ivan Elch.

Es sind kleine Szenen, die umrahmt werden von schwungvollen Titeln - entweder von den Akteuren allein oder zusammen mit dem Chor dynamisch gesungen und professionell vom Harmonika-Orchester begleitet. Leider will es mit dem Wachsen einfach nicht klappen, bis die Erkenntnis kommt: Körperliche Größe ist längst nicht alles, ausschlaggebend ist vielmehr das, was man tut. Schließlich erkennt Emil, dass er ein erstklassiger Geschichtenerzähler ist.

Im Verlauf des unterhaltsamen, recht munteren Spektakels wurde natürlich viel gesungen. Die Liedinhalte reichten von der Liebe zur Familie über das Empfinden,klein zu sein, sowie einem freudigen "Hurra, heut ist mein großer Tag" und lautem "Kikeriki" bis hin zur Botschaft "Du musst stark sein" und schließlich zum alles überstrahlenden Finale: "Träume werden wahr".

Um die 250 Jungen und Mädchen - viele Rollen waren doppelt oder mehrfach besetzt - der Gundschulen Hieberschule in Uhingen, am Lindach in Holzhausen, im Nassachtal sowie aus Sparwiesen wurden seit Januar von Gudrun Wetzel, der Gesamtkoordinatorin der Schulen, sowie Thomas Bauer, dem langjährigen Leiter des Harmonika-Orchesters Uhingen, bestens vorbereitet.

Letzterer drückte dem Kindermusical nach der Vorlage von Harald Meyersick seinen ganz eigenen musikalischen Stempel auf. Bemerkenswert auch das liebevolle und ins rechte Licht gesetzte Bühnenbild einer Waldszenerie mit echtem Grün und kreativen Tierkostümen von Kopf bis Fuß sowie die anspruchsvolle Anfangs-Ouvertüre "Nostalgia" des Harmonika Orchesters, mit der die Musiker sich demnächst der Wettbewerbsjury stellen.

Quelle: Ursula Kellenbenz, HOU-Schriftführerin
Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de