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Ausklang eine großen Lebenswerks Am Samstag, den 9.10.1999 verabschiedete sich der Gründer, Lehrer und Dirigent des AO Ebersbach, Eugen Hohnecker (77), mit einem großen Gala-Konzert von seinem Publikum. Über ein halbes Jahrhundert lang hat er die
Akkordeonmusik im Filstal und weit darüber hinaus ganz entscheidend
mitgeprägt. Nun geht diese Ära zu Ende und er legt den Taktstock
nieder. "Es ist an der Zeit, den Stab an die jüngere
Generation weiterzugeben" sagt der gebürtige Ebersbächer. Im Alter von 10 Jahren begann er mit dem Harmonika-Spiel und schon 1946 gründete er und weitere Musikbegeisterte das AO Ebersbach, gespielt wurde traditionelle Unterhaltungsmusik. Später absolvierte er ein Musiklehrer-Studium am Trossinger Konservatorium unter Hugo Herrmann, Rudolf Würthner und Fritz Dobler wo er eine ganz andere Seite des Instrumentes kennenlernte. Als Musiklehrer kehrte er nach Ebersbach zurück und in den folgenden Jahrzehnten lernten nahezu 1000 junge Musiker bei ihm die Grundlagen des Akkordeonspiels. Die Jugendarbeit war ihm besonders wichtig und er war maßgeblich am Aufbau der Harmonika-Jugend in Ba-Wü beteiligt. Das AO Ebersbach führte er zu herausragenden Erfolgen und bekam bei internationalen Wettbewerben zahlreiche Preise. Konzertreisen durch ganz Europa waren der Lohn. In seiner Heimatstadt machte er sich als Mitbegründer und 2.musikalischer Leiter der Musikschule einen Namen. Auf Verbandsebene hat Eugen Hohnecker als Dozent und Juror die Entwicklung der Akkordeonmusik beeinflußt, dafür erhielt er 1993 das Bundesverdienstkreuz. Ausserdem bekam im Rahmen des Gala-Konzerts vom Präsidenten des DHV, Eugen Pfister die Ehrennadel mit Brilliant, eine der seltensten Auszeichnungen des DHV überhaupt. Der Nachfolger steht bereits fest. Der ehemalige Schüler und Konzertmeister Edmund Holzwarth wird das Orchester weiterführen. Quelle: HI 04/1999 (auszugsweise) |
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| Kontakt:
staufen@akkordeonjugend.de |
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