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Rhythmus, Musik und Kaulquappen im Teich

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Seit fünf Jahren gibt`s den Musikgarten des HHO Endersbach

Musikgarten des HO Endersbach
Gemeinsam singen, klatschen und klopfen: Das macht Spaß und schult das Gefühl für Rhythmus

Das Radio spielt, die Kassette dudelt, die CD trällert: Musik gehört in den meisten Familien zum Alltag. Hausmusik, bei der die Eltern mit den Kindern singen und musizieren, ist jedoch selten geworden. Dagegen setzt Angela Hausenbiegl vom HHO Endersbach seit 5 Jahren den "Musikgarten", in dem 1 1/2 - 6 jährige mit oder ohne Mütter Musik machen.

Draussen scheint die Sonne - 30 Grad Minimum, doch dem Elan im Vereinsheim des HO Endersbach über dem Brunnenstüble tut die Hitze keinen Abbruch. Acht Mütter sind an diesem Nachmittag mit dem musikalischen Nachwuchs inklusive Krabbel-Geschwistern zusammengekommen. Zum Singen, Klatschen, Stampfen und Tanzen, aber auch zum Lauschen und Zuhören. Es geht darum, ein Gefühl für Rhythmus und Musik zu bekommen, aber auch einfach darum, miteinander Spaß zu haben.
"Singen und Musizieren ist Mangelware geworden", hat die Musiklehrerin und zweifache Mutter Hausenbiegl beobachtet. Vor fünf Jahren gründete sie deshalb den "Musikgarten" des HOE, in dem 1 - 3 jährige gemeinsam mit ihren Müttern spielerisch Musik machten. Das Konzept ist aufgegangen. Von 2 Gruppen ist der "Musikgarten" auf 10 Gruppen angewachsen, zwei Kolleginnen unterstützen Angela Hausenbiegl bei ihrer Arbeit. Denn mittlerweile gibt`s nicht nur Angebote für die Kleinen, sondern auch für 3 - 4 jährige sowie für 4 - 6 jährige, die dann ohne Begleitung kommen. Die Kinder können das ganze Jahr über ein - oder aussteigen. Ausnahme sind die Großen. Mit ihnen arbeitet Angela Hausenbiegl zielgerichteter, die Stunden bauen aufeinander auf.
An diesem Nachmittag wird zum Begrüßungslied wacker geklatscht und gestampft. Mit Hölzchen klopfen die Kinder und ihre Mütter den Takt, derweil die kleinen Geschwister die Hölzchen zweckentfremden und draufrumkauen. "Du, dei" und "du da, di", sagt die Lehrerin vor und alle, Kinder wie Mütter, wiederholen die Silben. Das ist Rhythmussprache nach Gordon, klingt ein bisschen wie Loriots Jodeldiplom, schult aber das Gefühl für Rhythmus und scheint Spaß zu machen. Die Kinder klatschen dazu und bewegen sich im Takt.
Sommer ist`s - nicht nur draussen vor der Tür, sondern auch im Musikgarten. Tiere am Teich lernen die Kinder an diesem Nachmittag kennen, lauschen (mittels Hörbeispielen von der Kassette) dem Klappern der Störche, dem Schnattern der Gänse, dem Brummen der Fliegen und dem Quaken der Frösche, bewegen sich im Gänsemarsch durch den Saal, hüpfen wie die Frösche und lassen sich schwerelos wie die Kaulquappen im Teich treiben.

> Weitere Infos gibt`s hier: A.Hausenbiegl, Tel.07151/68786

Quelle: WKZ, 06.07.2001

Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de