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Musical-Aufführung des HHO Stetten
Wald, Weinberge und Y-Burg und andere Schauplätze in Stetten
dienten als Kulisse des HHO-Musicals.


Die Fortsetzung von Hänsel und Gretel - ein Musical des Handharmonika-Orchesters Stetten

„Es soll was Besonderes sein. Humorvoll, gruselig, märchenhaft.” Das Handharmonika-Orchester Stetten wollte sein Publikum nicht einfach nur mit einem üblichen Konzert unterhalten. Die Musiker und Musikerinnen wollten verzaubern. Zieh-Ha-Zauberei - und wir möchten das Happy End einfach mal vorwegnehmen: Es ist gelungen.

"History Mystery" nannten sie das, was sie in der voll besetzten Aula der Karl-Mauch-Schule auf die Bühne brachten: Eine History, eine Geschichte, hatten sie zu erzählen, und Mystery, also magisch, war die allemal. Und ganz nebenbei haben sie ein Märchen einfach mal so weitergeschrieben.

Die Kinder finden und befreien ihre Eltern

Es geht um Hänsel und Gretel und wie die sich nicht nur im Wald verirren, sondern aus diesem Wald mit Hilfe allerlei wundersamer Menschen, auch sprechenden Blumen darunter, wieder rauskommen und zudem noch ihre Eltern Ruslan und Ludmilla aus den Fängen der garstigen Hexe retten. Wie das gehen soll? Ganz einfach mit viel Musik, Charme und einer gehörigen Portion Humor.
Dabei zeigten die HHOler, dass sie mehr können als nur Musik machen: Aus ihrem Zauberhut holten sie noch eine Erzählerin, Edeltraud Wari, die mit sanfter Stimme durch das Märchen führte, und auf einer großen Leinwand konnten die Zuhörer der Geschichte mit einer witzigen, toll gemachten Fotogeschichte folgen.
Der Stettener Wald, die Weinberge und die Y-Burg gaben den Hintergrund für die Fotos, die Daniela Döhring gemacht hat, und allein schon diese Bildergeschichte wäre es wert, dass man sie als Fotoroman veröffentlichte. Dass der Text ebenso hausgemacht war, versteht sich da beinahe von selbst: Anja Hüttmann hat ihn geschrieben und das Projekt geleitet.
Das Vorspiel zum Märchendrama lieferten die Kleinen von der AG, die in der KarlMauch-Schule zu Hause ist, ganz groß. Das Schülerorchester bestritt den ersten Akt, in dem das werte Publikum mitgenommen wurde in den finsteren Wald. Die Geschwister fahnden hier verzweifelt nach ihren Eltern. Das Jugendorchester spielte das bekannte Thema von Hänsel und Gretel - und weil's märchenhaft war und deshalb alles erlaubt, liehen sie sich auch noch die Noten von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer aus. Schließlich darf man, wenn man zu einer Rettungsaktion unterwegs ist, keine musikalischen und sonst welche Grenzen kennen.
Die Musik gewann stetig an Dramatik, Keyboards, Schlagzeug, Gitarren unterstützten die Märchentruppe bei ihrem Tun. Man hörte regelrecht Gretels Herzschlag, und Hänsels Mut war in den Melodien zu spüren.
Freilich, so ein Märchen macht auch mal Umwege. Kim und Sara Lingemann gaben dem Publikum Rätsel auf: In welchem Land spielen sie den Samba, wo essen die Menschen Paella und wo ist denn die Liebe zu Hause? Musikalisch ging es im zweiten Akt auf eine Weltreise. Hänsel und Gretel mussten ganz schön weit rumreisen. Lehnten in Irland, so hörte es sich an, mit einem alten Whisky an der Bar, tanzten in Argentinien Tango und speisten in Ungarn Gulasch. Doch jede Reise hat ein Ende und die große Ouvertüre von Ruslan und Ludmilla spielte den letzten Akt ein. Toll, wie das Orchester dieses anspruchsvolle Stück meisterte.

Irgendwo am Ende des Regenbogens

Nieder mit der alten Hexe - und das am besten, indem die findige Truppe diese mit ihren eigenen Waffen schlägt. Das Happy End dann brachte noch „SOS", der junge Chor Sound of Stetten, auf die Bühne - und irgendwo am Ende des Regenbogens war dann auch endlich alles gut. Wie heißt es doch so schön? „Und sie lebten glücklich und zufrieden" und zaubern hoffentlich bald wieder so ein Musik-Märchen auf die Bühne.


Kooperation mit der Karl-Mauch-Schule
  • Die Karl-Mauch-Grundschule Stetten und das Handharmonika-Orchester bieten für Schüler speziell der Klassenstufe eins eine Melodika-AG an.
  • Der Unterricht im Rahmen der viermonatigen AG startet jeweils nach den Osterferien freitags in der sechsten Schulstunde. Leiter ist Alexander Sirjanow.
  • Auch ermöglicht das Handharmonika-Orchester Stetten Schülern die Teilnahme an einer Akkordeon-AG. Schwerpunkt liegt auf der Klasse 2, Kursstart ist jeweils nach den Herbstferien. Die Schüler der AG treffen sich jeden Freitag von 14.30 bis 15.30 Uhr wahrend der Schulzeit im HHO-Vereinsheim.


Quelle: WKZ vom 30.11.2010
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Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de