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Das Orchester des HHO Stetten

Das Handharmonika-Orchester Stetten begeisterte sein Publikum.

Ein ganzes Jahr lang üben sie und im Herbst ist es so weit: Das Handharmonika-Orchester Stetten bittet zum Konzert. Heuer sogar mit einem Besucherrekord. In der randvollen Aula der Karl-Mauch-Schule bewiesen Kinder, Jugend und Orchester, dass man mit einem Akkordeon viel mehr als „Uff tata" hinbekommt - den Zuhörern hat's gefallen.

Der musikalische Nachwuchs legte gleich ein paar rockige und fetzige Rhythmen vor. „Das entspricht ihrem Naturell", meinte Leiterin Rita Hinderer, „und meinem auch." Dementsprechend hießen die Titel: „Rockschool" oder „Rocking Kids". Manche Kinder sind erst ein Jahr dabei, die „Oldies" gerade mal zweieinhalb. Premiere auch für die „Melodica-Jungs", wie sie von ihrer Leiterin Petra Mühlhäuser liebevoll genannt werden. Felix, Jonathan und Benedikt, drei Siebenjährige, spielten tapfer fehlerfrei gar ein Melodica-Einzel, den „Tastenrock" und freuten sich über ihren ersten und verdienten Applaus.
Das Jugendorchester unter Leitung von Alexander Sirjanow bewältigte anspruchsvolle Arrangements meisterlich, beispielsweise den Soundtrack zum Hollywood-Film „Beverly Hills Cop", oder den Welthit von John Miles Mitte der 70er Jahre „Music was my first love", das lange Musikstück mit seinen schwierigen Passagen und den bekannten Wechselbädern zwischen rockig und adagio. Den melodiösen Piano-Part übernahm Tim Lade am Keyboard. Da manch musikalischer Klimmzug nicht mit Tasteninstrumenten allein zu bewältigen war, griff „Mr. HHO", der Dirigent, bei seinem Arrangement von Stevie Wonders „Sir Duke" zum Saxofon. Eine beschwingte Performance der Jugend, die ganz und gar gut ankam - das Publikum bedachte die Leistung der Jugend und ihres Maestros mit langem Applaus und bekam den „Knoblauch" vom „Tanz der Vampire" als Zugabe obendrein. Die Stücke wurden von Werner Bader vorgestellt, der die Hintergrundinfos dazu locker und witzig servierte.

Nach der Pause präsentierte das Erste Orchester vorwiegend Konzertantes. Dirigent Sirjanow schlug mit dem Taktstock zweimal kurz aufs Pult und los ging es mit der „New York Overtüre", einer musikalisch geführten Städtetour durch sämtliche Teile der Mega-City. Anlass für Moderator Werner Bader, den in der ersten Reihe sitzenden Bürgermeister nach dem Namen seines New Yorker Kollegen zu fragen. Altenberger parierte prompt mit der richtiger Antwort. „Potz Blitz" hieß eine feurigschräge Polka, auch ein Arrangement vor Sirjanow, für ein Duett (Petra Mühlhäuser und Axel Döhring) mit Orchesterbegleitung. „Viel Übungsfleiß" habe dieses Stücl vorausgesetzt, wusste der Moderator.
Das sich dieser gelohnt hat, zeigt die Begeisterung des Publikums. Eine „Overtüre über zwei finnische Themen", die „James Bond Concert Suite", die „Dalmatinischen Tänze" und Brahms Ungarischer Tanz Nr. 5 rundeten die breite Palette der Darbietungen ab.

Quelle: WKZ, vom 20.11.2006

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Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de