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Bunter Unterhaltungsabend
"Reise um die Welt"
Samstag, 18.November 2000
Remstalhalle Waldhausen

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Mitwirkende

Akkordeon-Orchester des HHC Waldhausen
Leitung: Nikolaus Ott

Junges Ensemble des HHC Waldhausen

Schüler-Ensemble des HHC Waldhausen
Leitung: Nikolaus Ott

Saxophon: Oliver Glock

Moderation / Reiseleitung: Stefan Kunz

Das Programm:

Zum Städtel hinaus Akkordeon-Orchester
Marsch Komposition G.Meißner

Air de Paris Akkordeon-Orchester
Straßenmelodie Komposition: M.Costino

C´est Paris Akkordeon-Orchester
Musette-Walzer-Potpourri Arrangement: Klaus Gengler

Petite Fleur Junges Ensemble, Saxophon
Komposition: Sidney Bechet

La Espada Tamara, Olga und Nikolaus Ott, Helmut Hausenbiegl
Bearbeitung: G.Kerskes

Eviva Espana Junges Ensemble
Paso doble Komposition: Leo Coerts

Ital. Tango-Serenade Akkordeon-Orchester
Kompostion: Curt Mahr

Pause

Der Ausflug Schüler-Ensemble
4 kleine Stücke für Sprecher: Daniel Ulmer
Kinder-Akkordeon-Orchester
1.Abfahrt 2.Walzer Text: Angelika Jekic
3.Marsch 4.Heimfahrt Musik:Alexander Jekic

Sur le pont d`Avignon Schüler-Ensemble
Bearbeitung: Klaus Gengler

American Patrol Akkordeon-Orchester
Traditional Bearbeitung: Georg Schwenk

Perfidia Akkordeon-Orchester
Beguine Komposition: Alberto Dominguez

Coco-Jamboo Junges Ensemble
Charthit von Mr.President Arrangement: Wolfgang Kahl

Von der Wolga zum Ural Akkordeon-Orchester
Russische Folklore Bearbeitung: Helmuth Herold

English Tea & Irish Coffee Akkordeon-Orchester
Melodien von den britischen Inseln Bearbeitung: Helmuth Herold

Heimat-Marsch Akkordeon-Orchester
Komposition: Werner Keller

Pressebericht:

Eine musikalische Weltreise unternahm der H.H.C. „Remstalklang“ Waldhausen e.V. am Samstag den 18.11.2000 mit seinen zahlreichen Besuchern in der vollbesetzten Remstalhalle Waldhausen. Unter dem Motto „Reise um die Welt“ hatte der H.H.C. einen bunten Unterhaltungsabend vorbereitet.

In der thematisch entsprechend, prachtvoll dekorierten Halle hieß der Ehrenvorsitzende Heinz Steiner das Publikum willkommen und drückte seine Freude über den starken Zuspruch aus. Er reichte das Mikrofon weiter an den Moderator bzw. „Reiseleiter“ des Abends, Stefan Kunz.

Die Reise konnte beginnen! Mit dem Marsch „Zum Städtel hinaus“ vollzog das Akkordeon-Orchester unter Leitung von Nikolaus Ott die musikalische Abreise. Passend dazu packten auf der eigens errichteten Zusatzbühne die beiden Pantomimen Gloria Rupp und Anja Entenmann die Koffer und zogen symbolisch aus der Halle. Unterstützt wurde diese Stimmung entsprechende Bilder auf der Großleinwand.

Die Reise führte nach Frankreich. Gekonnt leitete Stefan Kunz über und stimmte mit einigen Anekdoten auf das erste Reiseziel ein. Der Eiffelturm erstrahlte von der Leinwand, als das Akkordeon-Orchester die ins Ohr gehende „Straßenmelodie“ darbot. Beim folgenden Musette-Walzer-Potpourri „C´est Paris“ kamen die Pantomimen landestypisch gekleidet in die Halle und hatten für die Besucher Käsewürfel mitgebracht.

Es folgte zum Abschluß der Frankreich-Reise ein Highlight des Abends. Vom Jungen Ensemble wurde „Petite Fleur“ vorgetragen, eine Bearbeitung für Akkordeon-Orchester und Solo-Saxophon. Dabei brillierte Oliver Glock auf dem Saxophon und ließ keinen Zweifel daran, dass er dieses Instrument beherrscht wie kaum ein anderer.

In seiner angenehm erfrischenden Art führte der „Reiseleiter“ weiter nach Spanien. Dort erwarteten das Schülerduo Daniel Ulmer und Manuel Zehnder die Zuhörer. Diese zollten dem gelungenen Vortrag viel Beifall. Einen musikalischen Leckerbissen ließen Olga, Tamara und Nikolaus Ott sowie Helmut Hausenbiegl am Schlagzeug mit dem virtuos vorgetragenen Stück „La Espada“ folgen.

Spanien, das Land des Stierkampfs. Diese Stimmung brachte das Junge Ensemble mit „Eviva Espana“ gekonnt rüber. Auf der Pantomimen-Bühne stellten Gloria Rupp und Anja Entenmann dazu den Stierkampf nach.

Bei der Weiterreise nach Italien machte das Junge Ensemble als Zugabe einen Zwischenstopp in Österreich. Der „Zillertaler Hochzeitsmarsch“ traf genau den Geschmack des Publikums, das das Stück mit heftigem Klatschen begleitete.

Die Begrüßung im Land der Pizza und Pasta erfolgte durch Vorträge von Tobias Radler und Tamara Ott sowie Yvonne Zehnder / Tamara Ott. Beide Schüler zeigten die Leistungsfähigkeit junger Akkordeonspieler und machten dem Publikum deutlich, welche Lernerfolge in relativ kurzer Zeit möglich sind.

Mit der „Italienischen Tango-Serenade“ begleitete das Akkordeon-Orchester unter Nikolaus Ott das Publikum in die Pause.

In dieser war das „Küchenteam“ des H.H.C. gefordert. Stellte man doch in gewohnter Manier eine reichhaltige Speisen- und Getränkekarte zur Verfügung.

Da es die jüngsten des H.H.C., das Schüler-Ensemble, kaum mehr erwarten konnten, drängten sie bereits während der Pause auf die Bühne, um ihrem Auftritt entgegen zu fiebern. Moderator Stefan Kunz kündigte die „jungen Wilden“ mit dem einem „Ausflug“ an. Vier kleine Stücke für Akkordeon-Kinder-Orchester, das unter Leitung von Nikolaus Ott mit Sprecher Daniel Ulmer gekonnt aufgeführt wurde. Als weitere Kostprobe ihres Könnens spielten die Schüler ein weiteres Stück.

Während dieser Zeit „reiste“ das Akkordeon-Orchester weiter über den großen Teich ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Der „Reiseleiter“ konnte sich eine kleine Anmerkung zu den immer noch nicht entschiedenen Präsidentenwahlen in den USA nicht verkneifen. Nach dem Auftakt durch das Akkordeon-Orchester mit „American Patrol“ wusste das Schülerduo Marion Götz und Tobias Radler zu gefallen. Die Freiheitsstatue erstrahlte in der Remstalhalle, bevor Stefan Kunz humorvoll nach Südamerika weiterführte.

Südamerikanische Stimmung entfachte das Akkordeon-Orchester mit „Perfidia“, ehe das Junge Ensemble mit dem Charthit „Coco Jamboo“ von Mr.President aufwartete. Moderne Rhythmen und kräftige Bässe demonstrierten, welche Bandbreite der Musik mit Akkordeon möglich ist.

Fellkappen und Wodka dominierten das Bild auf der Pantomimen-Bühne, als das Akkordeon-Orchester zur russischen Folklore anstimmte. Die Aktiven des H.H.C. zauberten einen satten Klangkörper mit den typisch melancholisch klingenden Melodien wie „Kalinka“ in die Halle. Lang anhaltender Beifall war der Lohn für monatelange Probenarbeit.

Letzte Station vor der Heimkehr nach Deutschland waren die britischen Inseln. Das Medley „English Tea and Irish Coffee“, dargeboten vom Akkordeon-Orchester, beinhaltete zahlreiche bekannte Melodien.

Nach zweistündigem Programm hieß es dann langsam Abschied nehmen. Stefan Kunz bedankte sich beim Publikum, das seine charmante Art und interessante Interpretation des „Reiseleiters“ mit überwältigendem Applaus honorierte. Er gab das Mikrofon zurück an den Ehrenvorsitzenden Heinz Steiner, der sich bei den Besuchern, allen Helfern und den Aktiven bedankte sowie den „Hauptdarstellern“ kleine Präsente überreichte.

Die „Heimkehr“ gestaltete das Akkordeon-Orchester mit dem „Heimat-Marsch“, der in seinem Refrain das bekannte Volkslied „Nun ade du mein lieb Heimatland“ verwendet. Begleitet wurde dies durch den Einzug der mit Koffer bepackten Pantomimen. Sie setzten sich zum bereits angerichteten Stammtisch auf der Zusatzbühne und stießen mit dem Saxophonisten und dem Moderator an. Die Halle klatschte mit und beim Schlussakkord entfachte vor der Bühne eine 4m hohe Feuerfontäne, welche ein „oohhh“ aus dem Saal zur Folge hatte.

Lang anhaltender Beifall bewog Nikolaus Ott, als Zugabe noch „Sierra Madre“ spielen zu lassen. Die dazu ausgeteilten Wunderkerzen erzeugten in der Halle eine überwältigende Atmosphäre.

Nach einer weiteren Zugabe bejubelten die Spieler zur Recht ihre Leistung. Der H.H.C. kann stolz auf eine durchweg gelungene Veranstaltung mit einem auffallend schlüssigen und passenden Programmablauf sein.


Quelle: Homepage des HHC Waldhausen
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Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de