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Bunter Unterhaltungsabend
"Schwaben-Abend"
Samstag, 23.November 2002
Remstalhalle Waldhausen

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Pressebericht:

Den Geschmack seines Publikums konnte der H.H.C. Waldhausen am vergangenen Samstag in der Remstalhalle Waldhausen zum wiederholten Mal vorzüglich treffen. Der in diesem Jahr unter das Motto „Schwaben-Abend“ gestellte bunte Unterhaltungsabend begeisterte Freunde der Musik wie Anhänger von gepflegter Unterhaltung gleichermaßen.

Der 1.Vorsitzende Werner Ulmer zeigte sich bei seiner Begrüßung erfreut über den sehr guten Besuch und drückte die Zufriedenheit und den Stolz der Verantwortlichen darüber aus, dass dieses Konzept so guten Anklang findet.
Dann hieß es Vorhang auf für das Akkordeon-Orchester unter seinem Dirigenten Nikolaus Ott. Getreu dem Motto bestimmten schwäbische Lieder und Weisen das musikalische Programm, darunter die Fantasie „Schwäbische Skizzen“ von Hans Rauch.
Gekonnt führte Stefan Kunz, bekannt aus den vergangenen Jahren, als Moderator durch das Programm. Mit seiner frischen und spontanen Art konnte er dem Publikum so manchen Lacher abverlangen und überbrückte kleine Pausen geschickt mit einer schwäbischen Anekdote oder Geschichte.
Nach drei Musikstücken richteten sich die Scheinwerfer auf die Zusatzbühne: dort hatten sich die Aktiven Kathrin Rupp und Michael Pfitzer als „Ludwig“ und Gottlob“ bereit gemacht. In ihrem Theaterstück gaben sie einen Einblick in den schwäbischen Alltag und das aktuelle Zeitgeschehen in Waldhausen. Sie bewiesen, dass beim H.H.C. nicht nur musikalische Talente sondern auch schauspielerische Fähigkeiten vorhanden sind.
Weiter ging es mit Musik. Der Ländler „Schwäbisch Blut“ und der Bauerntanz „Schöne Schwabenmädle“, vorgetragen durch das Akkordeon-Orchester folgten, ehe sich die Blicke auf den Moderator richteten.
Dieser suchte nach einem freiwilligen Kandidaten, den er mit leichtem Nachdruck in Person eines örtlichen Vereinsvorstands dann auch fand. Er nannte ihn „Hannes“. Und da „Hannes“ immer für einen Schnaps zu haben ist, ließ dieser nicht lange auf sich warten. Doch wer fehlte noch zu Schnaps und „Hannes“: der Bürgermeister!
Hannes und der Bürgermeister waren dann Kandidaten für den schwäbischen Hausfrauen-Test. Im Wettstreit fädelten sie einen Faden in eine Nadel, schälten eine Kartoffel und trennten ein Ei. Um es vorweg zu nehmen: Hannes war schneller und damit der Sieger, aber der Bürgermeister hatte den schöneren Kartoffelsalat! Der Sieger konnte sich über ein
Essen für zwei Personen freuen – eine Dose Ravioli.
Nach dieser heiteren Einlage führte Nikolaus Ott mit seinem Orchester das Programm mit „Schwäbische Serenade“ und „So klingt´s im Schwabenland“ fort.
Den Schlusspunkt vor der Pause setzte das Schülertrio Lisa Majer, Daniel Ulmer und Manuel Zehnder.
In der Pause machten die Besucher regen Gebrauch vom reichhaltigen kulinarischen Angebot. Typisch schwäbische Speisen wie Maultaschen sowie Salz- und Zwiebelkuchen sorgten bei den Besuchern für Gaumenfreuden. In der eigens eingerichteten „Mostinsel“ wurde gar frisch gepresster Süßmost ausgeschenkt.
Aber auch die Pause war Teil des Programms. Es wurde der „Schwaben-Test“ ausgefüllt. Es galt, zehn schwäbische Begriffe zu übersetzen. Die Auflösung sollte während des zweiten Programmteils erfolgen.
Den musikalischen Auftakt dazu machte der Nachwuchs. Unter Leitung von Nikolaus Ott stellte das Schüler-Orchester sein Können unter Beweis und demonstrierte die erfolgreiche Jugend- und Nachwuchsarbeit beim H.H.C. Waldhausen.
Während des Orchesterwechsels auf der Bühne richteten sich alle Augen gespannt auf Moderator Stefan Kunz. Er zog einen Teilnehmer aus den abgegebenen Schwaben-Tests und löste gemeinsam mit dem Publikum die zehn Begriffe auf. Dies war mitunter nicht ganz einfach, galt es doch Begriffe wie z.B. „Turnibonga“ zu übersetzen. Nur wenige kamen auf die richtige Lösung „Turnübungen“. Dennoch erhielt der tapfere Teilnehmer einen Preis: ein Glas Most – eben schwäbisch sparsam.
„Muss i denn…“, das bekannte schwäbische Marschlied war dann der Einstieg des Akkordeon-Orchesters in den zweiten Programmteil.
Gekonnt wurde das musikalische Programm wieder aufgelockert. Ehrenmitglied Manfred Mayer hatte zusammen mit seiner Frau ein Theaterstück vorbereitet. Dieses sorgte im Publikum für sehr große Erheiterung.
Nach weiteren Vorträgen durch das Akkordeon-Orchester stimmte der Moderator gemeinsam mit dem Publikum das Lied „Auf der schwäbscha Eisabahna“ an. Begleitet wurden diese „Kunz-Chöre“ von zwei Aktiven auf dem Akkordeon.
Als Abschlussstück präsentierte Nikolaus Ott mit seinem Orchester den Marsch „Gruß aus Schorndorf“. Auch zwei geforderte Zugaben konnte Ott nicht abschlagen.
Erneut untermauerte der H.H.C. Waldhausen den guten Ruf seiner Unterhaltungsabende. Die Verantwortlichen hatten ein sehr abwechslungsreiches und schlüssiges Programm gestrickt, bei dem einmal mehr viel Liebe zum Detail zu spüren war.
Bemerkenswert auch die Präsentation des H.H.C. als Einheit. Egal ob Dekoration, Musik oder Küche, alles wirkte feinfühlig aufeinander abgestimmt und wie aus einem Guß.

Nach den Erfolgen 2000 (Reise um die Welt), 2001 (gestatten…Operette) und in diesem Jahr mit dem Schwaben-Abend liegt die Meßlatte jetzt sehr hoch. Und somit darf man gespannt sein, mit welchem Motto der H.H.C. im nächsten Jahr aufwarten wird.

Quelle: Homepage des HHC Waldhausen
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Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de