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Jugendfreizeit Einbeck 2002

Im Haus des Jugendrotkreuzes in Einbeck/Borntal

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Die Jugend des Handharmonika-Club Remstalklang Waldhausen e.V. on Tour in Einbeck

Pressebericht:

Wieder einmal führte eine Probenfreizeit die Jugend des Handharmonika-Club „Remstalklang“ Waldhausen e.V. am Pfingstwochenende 2002 nach Einbeck in Niedersachsen. Bereits 1999 und auch 2000 war die historische Fachwerk- und Bierstadt Domizil der Waldhäuser Akkordeonjugend.
„Entdeckt“ wurde Einbeck durch die ehemalige Ausbilderin und Aktive des H.H.C. Inge Wenzel aus Einbeck, die von 1990 bis 1995 in Waldhausen lebte und anschließend wieder in ihre Heimat zurückgekehrt ist.
Mit Akkordeons und sämtlichen Verstärkern an Bord ging es am Pfingstsamstag in aller Frühe los. Bei Bilderbuchwetter waren immerhin 450 km zu bewältigen. Nach 8 Stunden Reisezeit mit ausgedehnten Pausen erreichten die Remstäler ihre „zweite Heimat“. Dort bezog man dann die Zimmer im Haus des Jugendrotkreuzes Borntal zu dessen Leitung der 2.Vorsitzende Heiko Cammerer gute Kontakte pflegt. Zur Begrüßung wartete das Küchenteam mit Kaffee und Kuchen auf.
Für den ersten Abend hatten Kathrin Rupp und Bianca Feurstein aus dem Organisatorenteam außer einer Probe einige Spiele vorbereitet. Zudem sorgten die vielfältigen Möglichkeiten der Anlage rund ums Haus für Kurzweil. Abgerundet wurde das ganze durch ein Feuerwerk zum 750-jährigen Stadtjubiläum, das von der Höhenlage des Hauses gut zu sehen war.
Nach fleißiger Probenarbeit am nächsten Morgen hieß das Ziel Altstadt. Anläßlich der Jubiläumsfeierlichkeiten fand ein großer Festumzug statt. Dort präsentierten sich die 31 Ortschaften Einbecks im ersten Teil, der mittlere Teil war einem historischen Streifzug durch die Jahrhunderte der Stadt gewidmet und im letzten Teil stellten sich die zahl- reichen Vereine und Organisationen vor. Die Dimension dieses Umzugs war für die Freizeitteilnehmer sehr beeindruckend.
Für den Abend war ein Grillfest geplant. Dies wurde bereits im Vorfeld organisiert, denn wie 1999 und 2000 war die Gruppe des Schwimmsportvereins aus Springe ebenfalls zur Freizeit in Einbeck. Man hatte dort Kontakte geknüpft, viele gemeinsame Stunden verbracht und Freundschaften geschlossen. Riesig freute man sich über den Besuch der Gruppe „Joy & Hope“ aus Hannover. Dieses Flöten-Ensemble um Leiterin Bärbel Bondesen war 2000 ebenfalls in Einbeck und hatte für dieses Jahr keinen Aufenthalt vorgesehen. Heiko Cammerer gelang es dennoch, ein Treffen zu ermöglichen. Bereits zu Beginn des Jahres wurden Noten ausgetauscht und einstudiert. Letztlich klappte ein Besuch am Grillabend mit Übernachtung. Überschäumende Freude über das Wiedersehen und beim gemeinsamen Musizieren sowie der Stolz der Verantwortlichen, eine derartige Zusammenführung von Jugendlichen erreicht zu haben, wird bei allen in Erinnerung bleiben. Die Früchte der in den Vorjahren geknüpften und gepflegten Kontakte konnten jetzt reichlich geerntet werden. Ein Grundstein für weitere Treffen und darüber hinausgehende Zusammenarbeit wurde gelegt.
Ein langer Abend mit dem H.H.C. Waldhausen, SSV Springe und „Joy & Hope“ sowie der ehemaligen Ausbilderin Inge Wenzel mit Ehemann fand beim Lagerfeuer einen gemütlichen Ausklang.
Am nächsten Morgen hatte „Joy & Hope“ noch ein Abschiedslied vorbereitet, was zu einem sehr emotionalen Abschied führte.
Der Pfingstmontag stand ganz im Zeichen eines Ausflugs. Das Organisatorenteam um Jugendleiterin Yvonne Zehnder hatte eine Fahrt nach Goslar vorbereitet. Die tausendjährige Kaiserstadt am Nordrand des Naturparks Harz ist mit ihrer Altstadt und dem ehemaligen Erzbergwerk seit 1992 UNESCO – Weltkulturerbe.
Zunächst aber besuchte man eine Schlangenfarm im nahegelegenen Schladen. Einmalig in Europa, finden sich dort über 1000 Schlangen, Krokodile, Piranhas, Echsen, Spinnen usw. In der besuchten Vorführung wurden Giftschlangen gezeigt und gemolken. Hier wird Schlangengift gewonnen, was dem Menschen als Heilmittel dient.
Ein Stadtbummel durch die einzigartige Altstadt Goslars schloss sich an, bevor man das ehemalige Erzbergwerk Rammelsberg besuchte. Die Jugendlichen konnten dort die Geschichte des über 1000jährigen Bergbaus bestaunen. Die gebuchte Führung hinterließ einen Eindruck über die Entwicklung und Wandlung des Bergbaus und die Arbeitsbedingungen unter Tage. Erst 1988 wurde der Abbau eingestellt, so dass auf dem riesigen Gelände noch jede Menge Technik zu bestaunen ist.
Am folgenden Morgen musste das Gepäck verladen und die Heimreise angetreten werden. Zwischenstation zur Mittagszeit war die Wilhelmshöhe in Kassel und das dortige Wahrzeichen der Stadt, das Herkules-Monument. Eine atemberaubende Anlage mit überdimensionalen Wasserkaskaden und herrlichem Blick über die Stadt Kassel.
Nach einer reibungslosen Rückreise kamen die jungen Musiker zwar etwas erschöpft, aber begeistert am Abend wieder in Waldhausen an.
Das Wochenende wird aufgrund der zahlreichen schönen und beeindruckenden Erlebnisse den Teilnehmern in guter Erinnerung bleiben. Das Organisationsteam wird weitergehend die überwältigende Teilnehmerzahl und den glatten Ablauf im Gedächtnis behalten, was einen weiteren Meilenstein in der Jugendarbeit des Vereins markiert.
Weitere Freizeitaktivitäten sind bereits geplant. Diese stehen übrigens auch Kindern und Jugendlichen offen, die nicht im H.H.C. aktiv sind.


Quelle: Homepage des HHC Waldhausen
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Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de