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Im Musikgarten gilt:

"Alle Kinder sind musikalisch"

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Neu beim HHC Korb: musikalische Früherziehung für Kinder ab 18 Monaten /
Förderung des Gehörs, der Beweglichkeit und sozialer Stärken

Im Musikgarten des HHC Korb Kein asiatischer Kampfsport wird hier trainiert - sondern ein einfacher spielerischer Tanz

Singen, tanzen, klopfen, klatschen.
Beim HHC Korb machen schon die Kleinsten ab 18 Monaten Musik. Nicht mit dem Akkordeon, das womöglich größer wäre als die Mini-Musikanten selbst. Mit einfachen Mitteln schult Musikpädagogin Janina Rüger im Musikgarten Gehör und Rhythmusgefühl. Wenn Kinder im Musikgarten an Selbstständigkeit und Selbstvertrauen gewinnen, ist das ein erwünschter Nebeneffekt.

Ein hässliches Wort: "musikalische Früherziehung". So heißt in der Pädagogensprache, was Janina Rüger im Musikgarten macht. Ihre Überzeugung: "Alle Kinder sind musikalisch. Sie haben eine angeborene Fähigkeit zum Singen und zur rhythmischen Bewegung. Sie können sich durch Klang und Bewegung ausdrücken." Je früher ein Kind mit Musik vertraut gemacht wird, umso besser könne es seine Veranlagung entwickeln.
Doch gehe es im Musikgarten nich darum, Wunderkinder und kleine Genies heranzuziehen. Frühes Musizieren "ohne Leistungserwartung" diene der gesamten Entwicklung eines Kindes, sagt die Leiterin des Korber Musikgartens, die seit 1999 am Hohner-Konservatorium Akkordeon, Elementare Musikpädagogik und Dirigieren studiert. "Wenn ein Kind Musik macht, bilden sich im Gehirn mehr Synapsen. Die beiden Gehirnhälften werden besser miteinander verbunden." Prozentual gesehen, hätten frühzeitig musizierende Kinder auch in der Schule weniger Probleme. Der Musikgarten soll auch Defizite ausgleichen, die es früher vielleicht nicht in diesem Maß gab. "Es gibt heute einfach viel weniger Hausmusik als früher." Trotzdem: Das Singen und Musizieren zu Hause kann ein Musikgarten-Kurs nicht ersetzen. Kinder lernen, indem sie wiederholen. Also sollten Eltern Lieder und Spiele aus dem Musikgarten mit ihren Schützlingen ab und zu üben. Janina Rüger: "Oft fangen die Kinder ganz von alleine damit an."
Die Lieder im Musikgarten sind alle eingängig und oft mit kleinen Spielen verbunden, die sich alleine, zu zweit oder in der Gruppe wiederholen lassen. Phantasie und soziales Verhalten spielen meistens mit eine große Rolle.
Seit Herbst vergangenen Jahres gibt es beim HHC Korb den Musikgarten. Einen Kurs für Kinder von anderthalb bis drei Jahren und einen für Kinder von drei bis viereinhalb. Ideal wäre aus Sicht von Marion Gram-Geerken, der "musikalischen Vorsitzenden" des HHC, wenn die Kinder von einem Kurs zum nächsten und von dort der Jugendarbeit des Akkordeonvereins treu blieben. "Unser Ziel ist, Nachwuchs für den Verein zu finden." Akkordeon sei halt bei Jugendlichen "nicht so populär". "Viele verbinden es mit Bierzeltmusik. Dabei ist mit dem Akkordeon noch viel mehr möglich."
Und die Resonanz aufs neue Angebot des HHC? "Im Moment noch etwas zäh", bedauert Marion Gram-Geerken und wundert sich. "Es gibt Musikgärten, da strömen die Leute nur so." Bis Mund-zu-Mund-Propaganda wirkt und sich etwas Neues etabliert, vergeht manchmal etwas Zeit. Deshalb bietet der HHC kostenlose Schnupperstunden an.

  • Ein Kurs umfasst immer zehn Gruppenstunden und kostet 59 Euro.
  • Weitere Informationen gibt es bei P.Skoumal Tel. 07151/35134.

Quelle: WKZ vom 20.04.2002
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Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de