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Beim Akkordeonkonzert

die Quintessenz getroffen

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Ob Polonaise, Polka oder die Suite aus "Hänsel und Gretel": Das Orchester des HHC Korb unter der Leitung von Paul-Ernst Knötzele bot bei seinem Frühjahrskonzert in der Korber SC-Halle Akkordeonmusik auf höchstem Niveau.

Orchester des HHC Korb beim Frühjahrskonzert 2004

"Wer uns kennt, weiß, dass wir uns immer etwas Besonderes einfallen lassen", sagte Handharmonikaspieler Reiner Äckerle. Mal setzten Soloinstrumente wie Bratsche, Geige oder Horn die besondere Note beim Konzert des HHC Korb, diesmal das natürlichste Instrument überhaupt: die Stimme.
"Wir wollen als Orchester Dinge verwirklichen, die über das übliche Maß hinausgehen", so Äckerle. Unter der Leitung von Paul-Ernst Knötzele hatte der HHC zu seinem Frühjahrskonzert geladen. Viele waren in die kleine SC-Halle gekommen, um sich ein Ereignis der außergewöhnlichen Art zu Ohren zu führen.
Seit etwa 73 Jahren gibt es den Handharmonikaclub schon, und mittlerweile sind fast 200 Mitglieder im Alter zwischen 8 und 85 Jahren dabei.
Als Gäste hatte sich der Club das Vokalensemble "Quintessenz" aus Hessen eingeladen. So wurde beim Akkordeonkonzert die Quintessenz getroffen. Das gemeinsame Konzertprojekt kam auf Grund verwandtschaftlicher Verhältnisse innerhalb der beiden Musikgemeinschaften zustande.
Mit dem einzigen Stück, dem Psalm 150 - Allejula. Laudate Dominum, welches das Akkordeonorchester und das Ensemble gemeinsam zu Gehör brachten, wurde das Konzert eröffnet. Ein eher melancholisch kirchlicher Auftakt mit einer schwer getragenen Melodie. Aber je melancholischer der Anfang , umso lebendiger wurde der weitere Inhalt.
In Abwechslung zwischen dem 1.Orchester des HHC und der Sangesgruppe wurde das Konzert gestaltet. Die Soloauftritte von "Quintessenz" beeindruckten durch stimmliche Balanceakte. Mit drei geistlichen Stücken der Komponisten John Rutter "Für die Schönheit dieser Welt" und Bob Chilcott "Irischer Segen" und "Ich sehe auf zu den Bergen", sang "Quintessenz" unter anderem lyrische, melodiöse Stücke aus dem 20.Jahrhundert. Diese waren einem geradezu romantischen Stil verpflichtet. Es waren aber auch Stück mit Einflüssen aus der Popmusik oder dem Jazz zu hören, z.B. "New York, New York", "Sing a simple song", "On the sunny side of the street" oder "Mood Indigo". Eine gelungene Mischung, die mit viel Beifall vom Publikum belohnt wurde.
Viel Applaus gab es aber nicht nur für die Gäste aus Hessen. Ob Polonaise oder Polka, beides von A.Dvorak, ob die Suite aus "Hänsel und Gretel" oder die St. Paulīs Suite von G.Holst - das Handharmonika-Orchester bot Akkordeonmusik auf höchstem Niveau. Dabei glänzte auch die Akkordeonspielerin Elke Knötzele bei ihrer Soloeinlage bei dem "Konzert - Hora" von H.Boll.
Die üblich erwartete Kost bei einem Konzert mit Akkordeonmusik war das nun wirklich nicht für die Zuhörerinnen und Zuhörer.

Das Vokalensemble "Quintessenz"

Das Vokalensemble ist vor sechs Jahren 1998 entstanden: ursprünglich gründeten fünf (daher der Name) befreundete Sängerinnen und Sänger eine Gruppe, mit der Idee, in einer kleinen Besetzung Werke quer durch die Chorliteratur singen zu wollen. Seit etwa zwei Jahren hat sich die Gruppe auf acht Sängerinnen und Sänger erweitert, so dass jede Stimme doppelt besetzt ist. Begleitet wird das Ensemble von Pianist und Organist Frank Kleepies. In Korb trat das Ensemble ausnahmsweise aber nur zu sechst auf.
Vielfältig ist das Spektrum der Auftritte und Projekte, die "Quintessenz" seit Bestehen absolviert hat: neben geistlich-weltlichen Konzerten und dem Mitwirken in Gottesdiensten stehen gemeinsame Konzerte mit einem Gospelchor, als Jazz-Ensemble in Arrangements zusammen mit einer Big-Band oder im Rahmen eines Benefiz-Projektes mit orthodoxen Kirchensängern aus Moskau.


Quelle: WKZ vom 17.05.2004
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Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de