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Herbstkonzert 2003

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Mit einem vielseitigen und anspruchsvollen Programm gestalteten am Samstag Abend des 29.11.2003 das Schülerorchester, das Akkordeon-Ensemble I Cinque Misici und das 1.Orchester das Herbstkonzert des 1. Handharmonika-Clubs Fellbach wie gehabt im Hölderlinsaal der Schwabenlandhalle.

Den Auftakt bildeten die Schüler unter der Leitung von Antonio Marotta, die sich drei Originalstücke mit Popmusik-Charakter herausgesucht hatten. Für ihren Vortrag des Andante aus der Suite élémentaire von Alexander Jekic sowie von Wolfgang Kahl's Turn Up und Jürgen Schmieders Voll cool ernteten sie anerkennenden Applaus.
Nach den Ehrungen der langjährigen Vereinsmitglieder Gerlinde Czaykowska und Wernfried Franke folgte der Auftritt des Ensembles I Cinque Musici. Das Ensemble wurde vor gut fünf Jahren von Antonio Marotta ins Leben gerufen mit dem Ziel, das Akkordeon in seiner ganzen Vielfältigkeit zu präsentieren.
Mit Auszügen aus Hugo Herrmanns Zyklus Tönende Landschaften leiteten die fünf Musikerinnen und Musiker ihr Programm ein. Die akustischen Beschreibungen vermitteln musikalische Eindrücke von Landschaften und Charakteren. Die Partita Piccola, eine Originalkomposition neuerer Zeit in barockem Stil von Christine Boll bildete die Brücke zum Barock, zu Johann Sebastian Bachs Badinerie aus der Suite H-Moll für Flöte und Orchester in einer Bear-beitung von Kurt Glück. Hier wurde das Ensemble von der Querflötistin Gabriela Greiner unterstützt.
Nach dem abschließenden Czardas von Vittorio Monti ließen I Cinque Musici das Publikum zu seinem Recht kommen und gaben die zwei geforderten Zugaben, einen Tango und einen Musette-Walzer.
Eine dramatische Einleitung zum zweiten Teil des Konzerts bot das 1.Orchester unter der Leitung von Erwin Schuster mit Coriolan von Ludwig van Beethoven (op. 62). Beethoven verarbeitete hier eine Tragödie, die im antiken Rom in vorcaesarischer Zeit spielt. Elemente verschiedener Epochen und Kulturkreise beeinflussten das nächste Stück des A-bends, die Drei Impressionen von Paul Kühmstedt. Orchester und Dirigent spannten mit die-ser Originalkomposition einen Bogen von Alter Musik bis zu Musik neuerer Zeit. Ein wichtiger Vertreter aus den Anfangszeiten der deutschen virtuosen Akkordeonszene ist der Komponist Rudolph Würthner. Seine Variationen über ein russisches Volkslied stellten die Musikerinnen und Musiker vor eine große Herausforderung, denn Dirigent Erwin Schuster übernahm den Part des Solisten. Überzeugend waren nicht nur Schusters großartiger Vortrag, sondern auch das Zusammenspiel zwischen Orchester und Solist.
Brasilia, ein Medley aus bekannten lateinamerikanischen Melodien, sollte den Abschluss des Programms bilden. Doch das Publikum bestand mit rhythmischem Applaus und Standing Ovations auf zwei Zugaben. Mit einem Swing und einem Satz aus dem Konzertprogramm bedankte sich das 1.Orchester für den verdienten Applaus.

Quelle: 1.HHC Fellbach

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Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de