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1.HHC macht seinen Akkordeons im Wettstreit richtig Druck

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Erstes Orchester und Ensemble "I cinque musici" stellt sich der Konkurrenz beim 7.Internationalen Akkordeon-Festival in Innsbruck



1. HHC Fellbach stellt sich der Konkurrenz beim 7.Internationalen Akkordeon-Festival in Innsbruck

Eine wahre Invasion von rund 10 000 Akkordeon-Spielern aus zehn Ländern rollte busweise zum "7.Internationalen Akkordeon-Festival" vom 24. bis 27.Mai in Innsbruck ein. Nur alle 3 Jahre findet dieses Treffen der Akkordeonisten statt. Darunter waren in diesem Jahr auch 25 aktive Mitglieder des 1.HHC Fellbach und ihre 7 Begleiter, die die Musiker beim Akkordeon und Koffer schleppen nach Kräften unterstützten.

"Dabei sein und möglichst weit vorne landen, war unser Ziel bei dieser musikalischen Riesenveranstaltung", erklärte Manuela Muhr-Schenk, die Vorsitzende des Vereins. Seit 1999 engagiert sie sich in diesem Amt für die Belange der 220 Mitglieder.
Der internationalen Konkurrenz stellte sich das 1.Orchester und das fünfköpfige Ensemble "I cinque musici", bestehend aus den 4 Orchestermigliedern C. Tataro, C. Spera, N. Göller, F. Formichella und dem Ausbilder A. Marotta. Beide schlugen sich trotz der enormen Leistungsdichte wacker:
Das Ensemble errang in der Kategorie "Amateur Oberstufe" mit 33 von 50 möglichen Punkten mit dem Prädikat "ausgezeichnet" und dem ersten Drittel die Bewertung "ausgezeichnet". Das 1.Orchester musste sich gegen insgesamt 85 Orchester behaupten und erreichte im 36 von 50 möglichen Punkten Platz 24.
"Es hat sich in den vergangenen Jahren sehr viel getan in den Akkordeon-Vereinen. Die Literatur ist wesentlich anspruchsvoller und vielseitiger geworden, sowohl was die Technik als auch die Interpretation betrifft", erklärt die passionierte Handharmonika-Spielerin, die bereits seit mehr als 30 Jahren diesem Hobby verfallen ist.
Neben dem aufregendsten Teil, dem Wertungsspiel, beinhaltet das Festival auch ein umfangreiches Rahmenprogramm. Zum Auftakt waren Galakonzerte der Preisträger des vergangenen Festivals 1998 (u.a. das AO Baltmannsweiler/Höchststufe) zu hören, am Samstagabend begeisterte der "Abend der Nationen" mit der Partyband "Die Blaumeisen", einem Tangoensemble und einer Bigband die angereisten Teilnehmer. Bis tief in die Nacht ließen da einige das Tanzbein schwingen. "Nachdem wir die Wertung hinter uns gebracht hatten, fiel auch die Anspannung ab, und wir konnten das restliche Programm so richtig genießen", sagt Manuela Muhr-Schenk und schwelgt immer noch in Erinnerungen. Krönung und Höhepunkt der Veranstaltung war das Finale und die Preisverleihung am Sonntagmorgen im neu erbauten Tivoli-Stadion. "Es war einfach eine gigantische Stimmung. Wir haben sehr viele nette Leute kennengelernt. Alleine dafür lohnt sich schon der ganze Aufwand". Und der ist nicht gerade klein. Nicht nur die Zeit, sondern auch in finanzieller Hinsicht müssen die Orchestermitglieder investieren. Ganz abgesehen von den bis zu 10 000 Mark teuren Musikinstrumenten fallen Übernachtungskosten und Teilnahmegebühren an. "Wir erhalten jedoch von der Stadt einen Fahrtkostenzuschuss. Und da wir hier in Fellbach sehr gute Auftrittsmöglichkeiten haben, steht der Verein auch finanziell gut da. Wenn wir bei unseren Auftritten die Saalmieten zahlen müssten, könnten wir solche Veranstaltungen kaum durchführen", erklärt die Vorsitzende.
Nächstes Highlight im Vereinsjahr wird das Konzert zum 70-jährigen Bestehen des 1.HHC Fellbach im Herbst sein.
"Und dann hoffen wir noch ein wenig darauf, dass wir beim Neujahrsempfang der Stadt Fellbach spielen dürfen", sagt Manuela Muhr-Schenk, die es sich auf die Fahnen geschrieben hat, ihren Verein etwas mehr ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken.


1.HHC Fellbach erkundet Innsbruck in der spielfreien Zeit

1.HHC Fellbach erkundet Innsbruck in der spielfreien Zeit

Quelle: Fellbacher Zeitung vom 01.06.2001

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Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de