Logo AS Remshalden


Musikalisch umgesetzte Szenenvielfalt

Willkommen im
DHV-Bezirk
Staufen

Termine
Bezirksblättle
Biete & Suche
Wir über uns
Neues
Sprungbrett
email-dr.gif
Home
zur Landesseite
Axel Hamm, Vorsitzender des Akkordeon-Spielrings Remshalden-Geradstetten (ASR), begrüßt in frühlingshaft dekorierter Enßle-Halle, gibt die Bühne frei - und kein Schülerorchester da. Doch halt: Sie kommen durch den Saal - mit LuMa, Wasserball und Sonnenhut. Pfiffiger Auftakt eines Augen- und Ohrenschmaus bietenden Abends mit gelungenen musikalischen Programm.

Der "Trip nach Spanien" entpuppte sich als gefälliger spanischer Walzer, der von den Schülern mit Eifer und Können vorgetragen wurde. Auch mit der anschließenden "Beatbox" zeigten die Jüngsten im Verein, wie gut sie inzwischen ihr erstes Zusammenspiel im Orchester meistern.

Das Jugendensemble, ebenfalls unter der Leitung von Silvia Lederer, hatte sich viel vorgenommen: eine Originalkomposition von Rudolf Würthner. Dessen "Märchen-Sinfonietta" ist ein Stück in vier Sätzen, in denen der Charakter des jeweiligen Märchens durch Klang und Rhythmus wiedergegeben wird. Sehr gut konnte man sich die majestätische Pracht des Kalif Storch, das Storchengeschnatter, die zarte Prinzessin, das traurige Aschenputtel, das muntere durch die Welt marschierende tapfere Schneiderlein oder den immer zufriedenen Hans im Glück vorstellen. Ein anspruchsvolles Stück, gemeister mit Bravour.

Im Hintergrund gezeigte, zu den Musikstücken passende Bilder spielten auch bei den "Ludwigsburger Miniaturen" eine Rolle. Fotos vom Schloss begleiteten die vom Doppelquartett unter der Leitung von Jörg Lederer musikalisch akzentuiert umgesetzte Komposition, die das höfische Leben und Treiben rund ums Ludwigsburger Schloss beschreibt. Beim anschließenden Säbeltanz von Aram Khachatourian flitzten die Finger gekonnt über die Tasten und brachten so die ganze Spannung dieses Meisterwerks voll zur Geltung.

Nach der Pause entführte das 1.Orchester unter der Leitung von Jörg Lederer in südliche Regionen. Zwei Originalkompositionen für Akkordeon, die den Spielern einiges an Können abverlangten, standen auf dem Programm: Das "Florentinische Konzert" von Gerhard Mohr überzeugte mit seinem verspielten Soll und eingängigen Weisen. Der stattliche Klangkörper dieses großen Orchesters ließ in der "Spanischen Skizze" von Jörg Draeger den Stierkampf mit dem Paso-Doble zu einem imposanten Klangerlebnis verschmelzen. Dem anhaltenden Applaus folgte als Zugabe das aus dem Film "Sister Act" bekannte Lied "I will follow him", das wiederum mit brausendem Applaus belohnt wurde.

Nach einer letzten Umbaupause hatte das Doppelquartett erneut auf der Bühne Platz genommen. Für "City Moments", die in einer Stadt täglich wiederkehrenden Situationen. "Der Morgen" - noch ist das Treiben in der Stadt relativ geräuscharm, alles ist noch sehr harmonisch, so auch dieser erste Satz des fünfsätzigen Werkes. Die "Rush Hour" jedoch folgt, und deren Hektik ist für die Zuhörer erlebbar. Eine ruhigere Ecke der Stadt, der Park wird nicht nur durch die Projektion eines verliebten Pärchens auf der Leinwand sichtbar. "Subway Music" - Stimmen reden durcheinander, buntes Treiben zu einem harmonischen Gesamteindruck verschmolzen: Höhepunkt des gelungenen Abends.

Quelle: WKZ vom 11.04.2006
Zurück zum Archiv
Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de