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Der Nachwuchs vom Akkordeon-Spielring
Begeisterten mit Tango und Lambada: Die Kids vom Akkordeon-Spielring


Nicht nur die Speisekarte hat mit Chili con Carne feurigen Genuss beschert: Die Hitze Acapulcos spüren oder mit "Brasilia" einmal quer durch die lateinamerikanischen Rhythmen - das bot der Akkordeon-Spielring in seiner Frühjahrsunterhaltung in der Wilhelm-Enßle-Halle. Unüberhörbarer, hörenswerter Gast: die Percussion-AG des Burg-Gymnasiums Schorndorf.

"Samba, Tango, Evita und mehr" waren angekündigt und damit nicht zu viel versprochen. Mehr Feuer im Programm des Akkordeon-Spielrings Remshalden-Geradstetten ging wohl tatsächlich nicht mehr. Angerichtet war`s lateinamerikanisch in der gut besuchten Wilhelm-Enßle-Halle. Nicht nur Samba im Programm zu haben, sei schon eine Herausforderung für das Akkordeon-Orchester gewesen, so einzelne Musiker.
Für einen fetzigen Auftakt sorgten die Akkordeonanfänger - die Quetschies und das Schülerorchester - unter der Leitung von Silvia Lederer. Dass der Verein großen Wert auf die musikalische Ausbildung des Nachwuchses legt, war hier zu hören. Die Kids begeisterten unter anderem mit einem rhythmischen "Lambada-Meeting" oder Reggae- und Tangotönen, bevor sie das Publikum in die Hitze Acapulcos und an die Strände Mexikos entführten.
Lateinamerikanische Augenblicke und einen Hauch von Urlaubsstimmung vermittelte auch das Bühnenbild: gebastelte Palmen mit Kokosnüssen, Sombreros an den Vorhängen und ein Bild im Hintergrund mit azurblauem Meer. Lebensfreude pur kam durch das 1.Orchester des ASR unter der Leitung von Jörg Lederer auf. Er dirigiert die Musikerinnen und Musiker seit dem Jahr 2000. Das traditionelle Musikinstrument wird im Spielring seit 43 Jahren gespielt - und meisterhaft beherrscht.
Einmal quer mit "Brasilia" durch die karibischen Rhythmen oder mit "El Condor pasa" in die Luft abheben - einmal nicht nur die gewohnten Klänge, vielmehr auch musikalische Urlaubs-Leichtigkeit von Anfang bis zum Ende.
Für einen lauten, aber hörenswerten musikalischen Beitrag sorgte der Gast aus Schorndorf: die Percussion-AG des Burg-Gymnasiums unter der Leitung von Karin Wenger-Schnaible. Mit ihren Congas - die wichtigste Handtrommel in der lateinamerikanischen Musik - erzeugte das 16-köpfige Ensemble mächtige, aber sehr gelungene, hörenswerte Töne. Selbst eine Pappröhre, die mit Holzstäben geschlagen wurde, gab da den richtigen Sound an.
Die gelungene Schlussnote setzte das Doppelquartett des ASR. Dieses Doppelquartett besteht seit 1977, freilich mit wechselnder Besetzung. Der Grundgedanke, so ein Ensemble zu gründen, war der, unabhängig vom ersten Orchester in einer kleineren Besetzung mit eigenem Repertoire und ohne Dirigent zu musizieren. Und wie sich am Samstagabend zeigte, muss sich das Ensemble nicht verstecken. Sein Können demonstrierte es unter anderem mit dem Musicalbeitrag "Evita Fantasy".

Quelle: WKZ vom 18.04.2005
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Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de