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Tanz der Vampire ein musikalischer Glanzpunkt

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Das Schülerorchester des ASR Remshalden-Geradstetten
Viel Spielfreude und beachtliche Präzision:
das Schülerorchester des ASR beim Frühjahrskonzert


Mit Vampiren, chinesischen Drachen und der schrullige Miss Marple machten sich am Samstag die Musiker des Akkordeon-Spielrings Remshalden-Geradstetten auf eine klangvolle Reise. In ihrem Gepäck hatten die Mitwirkenden neben internationalen Musikstücken auch ein nettes Rahmenprogramm.

Dunkelheit herrschte in der Wilhelm-Enßle-Halle. Begleitet von unheimlichen Donnergrollen flackerten Blitze über die Bühne und ließen die Musiker des Doppelquartetts wie starre Silhouetten erscheinen, die plötzlich aus dichten Nebelschwaden auftauchten. Mit einer spannenden kleinen Bühnenshow untermalte der ASR die Ouvertüre aus dem beliebten Musical "Tanz der Vampire". In grünem Scheinwerferlicht erwachten Blut saugende Wesen aus dem Todesschlaf, öffneten ihre Särge und wankten durch die Zuschauerreihen.
Kein Zweifel: Die Mitglieder des Spielrings hatten sich eine Menge einfallen lassen, um ihr alljährliches Frühjahrskonzert in der Sporthalle musikalisch und szenisch zu gestalten. Dabei war es kein leichtes Unterfangen, die längst nicht ausverkaufte Hallen nicht nur mit Musik, sondern auch mit Leben zu erfüllen. Starker Küchengeruch, gepaart mit häufigen und teilweise zu langen Umbau- und Servierpausen, ließen eine angenehme Konzertatmosphäre nur schwer aufkommen.
Man sei unpolitisch und konfessionslos, beeilte sich der Dirigent und Moderator Jörg Lederer gleich zu Beginn des Konzerts zu erklären. Zugegeben: Angesichts des Krieges im Irak wirkte der Titel der Ouvertüre "Der Kalif von Bagdad" im Programm ein wenig befremdlich. Doch wer wollte den Spielern verübeln, dass sie nach monatelangen Proben dieses durchaus spannungsreich dargebotene Werk nicht aus dem Programm genommen hatten.
Die musikalische Reise des ASR begann unter der Leitung von Silvia Lederer mit dem Schülerorchester, das mit dem gemütlichen Walzer "Petit Paris" die Zuhörer einstimmte. Schon fühlte man sich versetzt in das heitere Leben rund um Moulin Rouge im alten Paris, das in den fröhlich dahinplätschernden Melodien zu erwachen schien. Ein Ausflug nach "Bella Italia" ließ Gedanken an laue Sommernächte aufblitzen. Die Mädchen und Jungen musizierten mit Spielfreude und beachtlicher Präzision.
Weiter ging`s nach England. Hier machte das Doppelquartett "Station" bei Miss Marple - der bekannten Titelmelodie der beliebten Krimiserie mit der schrulligen Dame (die leider telefonisch ihr Kommen absagen musste, stilecht in einer roten englischen Telefonzelle). Mit dem Tanz der Vampire gelang den Musikern der musikalische Glanzpunkt des Abends. Akzentreich und engagiert interpretierten sie eine dramatische Melodie in gespenstischer Atmosphäre.
Schlangenbeschwörer und chinesische Drachen bestimmten im zweiten Teil des Abends die Hintergrundszenen der Darbietungen von Orchester und Doppelquartett. Pulsierend und voller Klangfarben präsentierte sich das Orchester "Auf einem persischen Markt", bevor es von den orientalischen Weisen nach "Chinatown" wechselte. Effektvoll eingesetzte Percussionintrumente untermalten dieses musikalische Motiv aus Fernost. Das Doppelquartett setzte mit dem asiatischen Stück "A Legend from Yao" zur Landung bei der Konzertreise an, die mit der Darbietung von "Miss Saigon" schließlich die Endstation in Vietnam erreichte.

Quelle: WKZ, 31.03.2003

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