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Frühjahrsunterhaltung 2001 des Spielrings Geradstetten

in der Wilhelm-Enßle-Halle mit einigen Überraschungen

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ASR Geradstetten Der Akkordeon-Spielring Geradstetten unter der Leitung von Jörg Lederer


Thomas Gottschalk ist schon in der Sommerpause, aber die Geradstettener Akkordeonspieler haben ihre Instrumente jetzt erst so richtig ausgepackt und in der Wilhelm-Enßle-Halle zur Frühjahrsunterhaltung aufgespielt.

Viele Vereine haben Nachwuchssorgen, der Akkordeon-Spielring Geradstetten nicht. Schüler und noch jüngere Musikfreunde gibt`s dank der eigenen vereinsinternen Jugendausbildung genug, was fehlt sind eher die älteren Semester. Und deshalb hatten sich die Organisatoren für die Frühjahrsunterhaltung eine besondere Aktion einfallen lassen: Alle Bewohner des Grunbacher Seniorenheims durften kostenlos in die Wilhelm-Enßle-Halle. Sie wurden mit einem Shuttle-Service abgeholt und wieder zurück ins Heim gefahren.
Die Jüngsten mit ihren Melodikas hatten dieses Mal zwar keine Stücke einstudiert, sie durften aber immerhin beim "Anton aus Tirol" im Trachtenlook eine viel beklatschte Polonaise aufführen. Dafür zeigte des Schülerorchester aber umso mehr, wie sorgfältig der musikalische Nachwuchs am Akkordeon geschult wird. Mit "Let`s Go" leitete die Jugend den Melodienabend ein, "Yesterday" und der "Quetschenrock" belegten, dass das Akkordeon bei den jungen Leuten mehr sein kann als eine Quetschkommode. Die Schüler unter der versierten und inspirierten Leitung von Silvia Lederer brachten mit ihrem DJ-Ötzi-Hit als Zugabe richtig guten Sound und Stimmung in die Bude.
Weil man viele junge Leute hat, aber weniger Ältere mit mehr musikalische Erfahrung, haben die Verantwortlichen das Orchester vor einem Jahr radikal umbauen lassen. So wurde aus Jugendorchester und dem Ersten Orchester das neue 24-köpfige Orchester gebildet. Die Konsequenz, die der Verein bewusst zog: Er hängte die musikalische Messlatte niedriger, als das erste Orchester es gewohnt war. Damit alle Mitglieder auf gleichem Niveau starten können und sich die weniger Erfahrenen nach und nach steigern können. Denn auch bei den Akkordeonisten gilt der Grundsatz, dass ein Orchester eben immer nur so gut tönt wie das schwächste Glied.
Dass die Messlatte inzwischen schon hoch hängt, bewies Dirigent Jörg Lederer allein mit der Auswahl der Stücke: Einen "Earth Song" von Michael Jackson, ein "I will follow him" oder "Rock Around the Clock" zaubert man nicht eben mal so aus dem Ärmel. Dazu bedarf es schon einer rhythmisch fundierten Basis, einem souveränen Melodieverständnis und flinken Fingern.

Quelle: WKZ, 30.04.2001

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Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de