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"Lord of the Dance" als Höhepunkt des Abends

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Nachwuchs des Akkordeonspielrings
Auch der Nachwuchs des Akkordeonspielrings Geradstetten
konzertierte am Samstagabend.


60 Akkordeonspieler in der Wilhelm-Enßle-Halle boten spannendes, zweistündiges Programm vor 120 Besuchern


Dass ein Frühjahrskonzert des Akkordeonspielringes Geradstetten spannend und abwechslungsreich sein kann, bewiesen am Samstagabend die etwa 60 Mitwirkenden in der Wilhelm-Enßle-Halle.

Wie ein Kurzfilm lief das Stück "The Lord of the Dance" vor den Augen der etwa 120 Besucher ab. Begleitet von einem fast gregorianisch anmutenden Klang schritten vier Fackelträger von hinten her durch die dunkle Halle. Wie Wächter blieben sie vor der Bühne stehen, als scheinbar aus dem Nichts eine kleine Flötenspielerin zwischen ihnen auftauchte, ein Solo hinlegte und wie eine Fee beinahe schwebenden Schrittes wieder verschwand.
Unter der Leitung von Jörg Lederer setzte das mit zwölf Spielern überbesetzte Doppelquartett mit diesem Stück von Roman Padraig Hardmann in der Bearbeitung von Hans-Günther Kölz den Höhepunkt des Abends. Nicht nur die Finger der Akkordeonspieler flogen über die Tasten, auch der Mann an der Percussion kam mit seinen Rasseln, Trommeln und Bongos ganz schön ins Schwitzen. Ebenfalls in Fahrt kam das Publikum mit dem vom Doppelquartett gespielten Stück "Happy Music" von James Last. Und das erste Orchester setzte unter der Leitung von Angela Hausenbiegl mit seinem Medley bekannter italienischer Pop-Hits wie "Giona" und "Azzuro" noch eins drauf. Schlagzeug- und Keyboardbegleitung sind beim Akkordeonspielring längst schon selbstverständlich, und so fehlte diese auch nicht beim etwa 30 "Mann" starken Jugend- und Schülerorchester, das mit seinem flotten "First Boogie" von Alexander Jekic den Abend eröffnet hat. "In einem galllischen Dorf" von Gottfried Hummel nannte sich der Musik- und Gedichte-Beitrag des Schülerorchesters unter der Leitung von Angela Hausenbiegl. Absichtlich schief geriet dabei das Stück über den Gallier "Kann-gar-nix". Außerdem boten die Musiker die moderne Symphonic-Rockkomposition "Skyline" von Hans-Günther-Kölz. Bemerkenswert: der Swing bei "Take Five" von Paul Desmond und Michael Jacksons "Thriller" - eingehüllt in Nebel und verschiedene Lichteffekte. Der Titel "One" aus dem Musical "A Chorus Line" von Marvin Hamlish und die "Sinfonia per un addio" von Rondo Veneziano gaben dem Abend zum Finale noch einmal eine etwas andere Richtung.

Quelle: WKZ vom 10.04.2000
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Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de