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Ensemble des ASR Remshalden
Der Akkordeon-Spielring Geradstetten
präsentierte sich mit drei Ensembles.


Das Matineekonzert des Akkordeon-Spielrings Geradstetten im evangelischen Gemeindehaus Kelter in Geradstetten wartete am 29.11.2009 mit festlich-konzertanten Vorträgen auf. Und mit einem ungewöhnlichen Klangerlebnis: geläufige Sprichwörter, ausgedrückt in musikalischen Bildern.

Das Programm wurde vom Jugendensemble unter der Leitung von Silvia Lederer mit dem Stück „Ein Ballettabend" von Rudolf Würthner eröffnet. Die vier Sätze (Auftritt, Spitzentanz, Walzer und Galopp) wurden vom Vereinsnachwuchs einfühlsam und präzise dargeboten. Man konnte fast die Spitzentänzer vor sich sehen!
Das Doppelquartett unter der Leitung von Jörg Lederer folgte mit der Ouvertüre zu "Dichter und Bauer", einer der berühmtesten Operetten von Franz von Suppe, die dieser im Jahr 1846 komponierte. Schaurig-gruselig beginnt der Satz „In der Halle des Bergkönigs" aus der „Peer-Gynt-Suite I" von Edvard Grieg.
Peer Gynt muss sich in einer Höhle gegen die bösen Trolle wehren, und als er dies überstanden hat, folgt die harmonisch-entspannende „Morgenstimmung" als zweiter Satz. Das nun folgende Stück „Welcome to Venice" wurde von Hans-Günther Kölz im Stil des „Rondo Veneziano" komponiert. Was beim Zuhörer leicht und locker ankommt, fordert freilich den Spielern einiges ab.
„Orpheus in der Unterwelt" - mit der Ouvertüre zur berühmtesten Operette Jacques Offenbachs hat sich das Orchester, ebenfalls unter der Leitung von Jörg Lederer, ein weltbekanntes Stück erarbeitet, das mit dem damals „Galop infernal" genannten „Pariser Cancan" endet. Spontaner Beifall belohnte die Spieler für diesen Vortrag.
Die nun folgenden „Fünf Sprichwörter" wurden mit den Worten angekündigt: „Sie sind ein ungewöhnliches Klangerlebnis, aber trotzdem scheel" Sprichwörter wie "Steter Tropfen höhlt den Stein", „In der Kürze liegt die Würze", „In der Ruhe liegt die Kraft" wurden in musikalische Bilder umgesetzt und kamen bei den Gästen sehr gut an.
Den Abschluss machte Jacob de Haans „La Storia" - eine Geschichte ohne vorgegebene Bilder, bei der die Fantasie der Zuhörer gefordert war. Dieses Ennio Morricone gewidmete Stück konnte vom Publikum ganz unterschiedlich erlebt werden - als Western, Krimi oder Romanze - auf jeden Fall wurde es dabei vom Orchester bestens „entführt".
Als Dank für den großen Beifall leitete das Orchester mit seiner Zugabe auf den kommenden Winter über und ließ die "Schlittschuhläufer" im Walzer übers Eis flitzen.

Quelle: WKZ vom 01.12.2009
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Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de