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Akkordeonisten des ASR Remshalden konzentriert am Werk

Konzentriertes Musizieren bei der Matinee des ASR.

Im voll besetzten Gemeindehaus Kelter präsentierte der Akkordeon-Spielring Remshalden-Geradstetten seine Ensembles im Rahmen der traditionellen Matinee. Jugendensemble, Doppelquartett und das Orchester, das mit den Harmonikafreunden Waiblingen auf der Bühne war, erhielten sehr viel Applaus.

Mit „Morgen in den Bergen" von Rudolf Würthner begrüßte das Jugendensemble unter der Leitung von Silvia Lederer das Publikum. Beim Vortrag dieser Originalkomposition für Akkordeon konnte man sehr gut die Stimmungen eines frühen Morgens nachempfinden. Weiter beeindruckte die Jugend mit dem Stück „Great Britain Storys" von Kurt Gelück. In drei Sätzen wurden irische Weisen, bei denen normalerweise Dudelsäcke zu hören sind, und ein britischer Marsch für Akkordeonorchester bearbeitet.

Jahrhundertsprung fürs Publikum

Das Doppelquartett hat sich mit dem „Divertimento Nr. 14" von Wolfgang Amadeus Mozart ein Stück zum Mozart-Jahr ausgesucht. Die Bearbeitung von Hans-Günther Kölz versetzte die Gäste ins 18. Jahrhundert bei Hofe, wo Stücke wie das „Divertimento Nr. 14" zur höfischen Unterhaltungsmusik zählten.
Die „Romanze" von Fritz Dobler, 1954 Akkordeon-Weltmeister in Stuttgart, seit 1988 Bundesdirigent beim Deutschen Harmonikaverband, Dozent am Hohner-Konservatorium in Trossingen, ist eine zeitgenössische Komposition für Akkordeon. Unter der Leitung von Jörg Lederer trug das Doppelquartett dieses Stück mit viel Ausdruck vor. Das nächste Stück, „Venti d'Oriente" von Rondö Veneziano, brachte die Besucher mit einem Hauch von Orient nach Italien. Arrangiert von Hans-Günther Kölz, wurde der typische Stil des Rondo Veneziano deutlich, bei dem verschiedene schnelle Melodieteile stimmenweise ineinander übergreifen. Mit viel Applaus belohnte das Publikum die Vorträge des Doppelquartetts.

Harmonikafreunde Waiblingen

Mit dem Auftritt des Orchesters füllten sich die für die Spieler bereitgestellten Plätze. Unter der Leitung von Jörg Lederer waren auch die Spieler der Harmonikafreunde Waiblingen mit auf der Bühne. So wurden die „Spanischen Tänze" von Moritz Moszkowski, bearbeitet wiederum von Rudolf Würthner, mit einem großartigen Klangkörper aufgeführt, der es verstand, die Leichtigkeit und auch das Temperament der spanischen Tänze darzustellen. Bei der „Russischen Fantasie" von Jörg Draeger drückten die Spieler die russische Lebensfreude ebenso aus wie die melancholischen Sehnsüchte dieser weiten Landschaften. Mit anhaltendem Applaus wurden die Spieler vom Publikum belohnt. Bevor als Zugabe noch einmal ein Stück der „Russischen Fantasie" gespielt wurde, dankte der Vorsitzende Axel Hamm im Namen aller Spieler dem Publikum. Mit Blumenstrauß und Weinpräsent dankte er den Dirigenten Silvia und Jörg Lederer sowie Herbert Heck und Siegbert May für die Unterstützung mit Schlagzeug und Percussion.

Quelle: WKZ vom 28.11.2006
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Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de