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Musikalischer Morgengruß mit viel Applaus erwidert

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Orchester und Gruppen des ASR: Matinee mit anspruchvollem Programm

Jugendorchester des ASR Remshalden
Spielring-Matinee vor vollem Haus:
Akkordeon konzertant und vielschichtig.


Voll besetzt war das evangelische Gemeindehaus Kelter bei der Matinee des Akkordeon-Spielringes Remshalden-Geradstetten. Vertreter der örtlichen und befreundeten Vereine, Freunde der Akkordeonmusik und Eltern und Familien der Akkordeonspieler waren gekommen, um einen musikalischen Morgengruß zu genießen. Wieder einmal zeigten sämtliche Spieler ihr Bestes. Der riesige Applaus für ein lange geübtes anspruchsvolles Programm spiegelt den Erfolg am besten wieder.
Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Axel Hamm begann das Schülerorchester unter der Leitung von Silvia Lederer mit der "Festival-Fanfare" von Hans-Günther Kölz. Der Komponist - Dozent am Hohner-Konservatorium in Trossingen - schuf damit einen konzertanten Marsch, der sich vorzüglich zur Eröffnung bei festlichen Anlässen eignet. Die "Rokoko-Serenade" von H.F.Husadel versetzte das Publikum in einen pompösen königlichen Ballsaal. Ganz im Gegensatz dazu war die "Tarantella" von Theo Joos ein beschwingter Tanz aus Südamerika. Alle drei Stücke wurden von den Jüngsten hervorragend vorgetragen und mit großem Applaus belohnt.
Das Doppelquartett begann mit der Ouvertüre zu Adolphe Adams Oper "Wenn ich König wär". Adam (1803-1856) war u. a. Operndirektor und Professor am Pariser Konservatorium. Ungefähr zur selben Zeit war Georges Bizet Schüler am Pariser Konservatorium. Seine Oper "Carmen" ist wohl bekannt - wer hätte gedacht, dass sie anfangs ein Misserfolg war? Das Doppelquartett ließ in sechs Sätzen die tragische Liebesgeschichte zwischen Carmen und dem Sergeanten Jose aufleben. Kraftvoll wurde die Stimmung in der Stierkampfarena wiedergegeben, und die ganze Verführungskunst Carmens spiegelte sich im Seguedille-Tanzlied wieder. Mit viel Applaus bedacht, machte das Doppelquartett die Bühne frei für das Orchester, ebenfalls unter der Leitung von Jörg Lederer.
Jean Siblius ist finnischer Nationalkomponist, komponierte die Musik zum Nationalepos "Kalevala" und fing in seiner sinfonischen Dichtung "Finlandia" die Stimmung der finnischen Landschaften und Jahreszeiten ein. Ein großes Lob an das Orchester, das die Stimmungen durch präzisen und gefühlvollen Vortrag für alle spürbar werden ließ. Der "Walzertraum am Bodensee" von Manfred Probst holte das Publikum zurück in heimische Gefilde. Die Bergkulisse, der See und die Lebenslust seiner Anwohner sind in dieser Komposition spürbar.
Am Ende des Programms sprach Axel Hamm seinen Dank an die Spielerinnen und Spieler sowie an die Dirigenten Jörg und Silvia Lederer aus, die mit ihrem Können und Einsatz zum Gelingen der Matinee beigetragen hätten. Ein besonderer Dank galt Siegbert May, der wie schon so oft am Schlagzeug und an den Pauken begleitete. Selbstverständlich durfte das Orchester nicht ohne Zugabe von der Bühne. Der "Florentiner Marsch" war ein gebührender Abschluss für eine gelungene Veranstaltung, bei der sich das Instrument Akkordeon von seiner konzertanten Seite präsentierte.

Quelle: WKZ vom 17.11.2004
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Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de