Akkordeon-Spielring Remshalden-Geradstetten e.V.- Herbstunterhaltung 2016

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Akkordeon-Soiree – im Dreivierteltakt auf Reisen

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Dreivierteltakt - damit verbindet man hauptsächlich den typischen Wiener Walzer. Und davon gab es im gut besuchten evangelischen Gemeindehaus Kelter in Geradstetten einige zu hören.

Die musikalische Reise des Doppelquartetts des Akkordeon-Spielrings Geradstetten begann im Salzkammergut. Die Operette „Das Weiße Rössl" am Wolfgangsee wurde von Ralph Benatzky komponiert und erlangte durch seine Verfilmung mit Peter Alexander große Popularität. Munter vereint das Doppelquartett unter der Leitung von Jörg Lederer die bekanntesten Melodien in einem Potpourri - mal in „großem schwungvollen" Walzertakt, mal als Ländler, dann wieder in ruhigem Walzertempo.
Das Publikum wurde gleich weiter mit auf die Reise genommen, ins benachbarte Bayern. Mit „Bayerische G'schichten" komponierte Willy Richartz einen Walzer, in dem er verschiedene folkloristische Motive verwendete - so kann man sich zum Beispiel ganz gut schuhplattelnde Tänzer auf einem Schützenfest vorstellen.
Nach einem Zwischenstopp in „Granada" - in spanisch temperamentvoller Manier dargeboten und mit flitzenden Fingern ausgeführt - wurde der Atlantik überquert und mit „Evita Fantasy" die Lebensgeschichte der großen Eva Peron erzählt. Leidenschaft und Melancholie zeigen sich in wechselnden Rhythmen, Drei-Achtel-, Vier-Viertel-, Sieben-Achtel- und DreiViertel-Takte wechseln sich ab und fordern volle Konzentration beim Spielen.
In ruhigere Gefilde führte die Reise dann mit „El Condor pass" - majestätisch gleitet der Riesengeier über den Anden durch die Lüfte. Es folgte noch ein Abstecher in die USA - mit Melodien von Irving Berlin, Harrt' Warren und Cole Porter. „Chappell's Melodien Cocktail" glänzt mit fantastischer Tanzmusik - Foxtrott, Beguine, Slow Rock und zur Krönung Cole Porters Walzer „Wunderbar"!
Zum Schluss kündigte der Vorsitzende Axel Hamm noch einen weiteren Höhepunkt an: den „Walzer Nr. 2" von Dimitri Schostakowitsch - weltberühmt spätestens seit seiner Aufführung durch Andre Rieu und das Johann-Strauß-Orchester.
Natürlich wurden die Spieler nicht ohne Zugabe entlassen. Mit „Miss Marple" verabschiedete sich das Doppelquartett.

Quelle: WKZ vom 17.11.2016
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