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Carmina Burana - Titel

Ein neues Glanzlicht in der Akkordeon-Szene setzten das Akkordeon-Orchester Baltmansweiler und das Harmonika-Orchester Uhingen am 27. März 2004 im Kulturzentrum Baltmannsweiler mit einem der bekanntesten und populärsten Werke der Musikgeschichte, der "Carmina Burana".
Entstanden ist die Idee für dieses Großprojekt auf der HOU-Busfahrt 2002 zum Wertungsspiel nach Prag zwischen Thomas Bauer und Herbert Werz.

Eingestimmt auf dieses musikalische Ereignis wurden die Zuhörer in Baltmannsweiler vom dortigen Akkordeon-Orchester mit "Charathomba", einer Komposition von Dirigent Thomas Bauer, die sich aus vier Charakterstücke zusammensetzt - Motorisch - Sakral - Spaßig (sinkender Walzer) - (W)irr, grotesk und Schlußchoral - und sowohl für "ungeübte" Ohren als auch für die Spieler eine Herausforderung war. Mit diesem Stück nahm das Akkordeon-Orchester Baltmannsweiler dieses Jahr in Innsbruck am 8.Internationalen Akkordeon-Festival teil.

Die Aufführung im zweiten Programmteil von "Carmina Burana" (lat.: Lieder aus Benediktbeuren - gemeint ist das Kloster Benediktbeuren in Bayern -) war für das zahlreich erschienene Publikum sowie für alle Mitwirkende ein musikalischer Höchstgenuß.
Ein riesiger Klangkörper, der sich zusammensetzte aus dem Gemeinschaftsorchester Baltmannsweiler/Uhingen, dem Chorkreis Göppingen mit Projektchor, der Camerata Vocale der Musikschule Ebersbach, dem Unterstufenchor des Raichberg-Gymnasiums Ebersbach (Einstudierung Christian Stötzer), Klavier und Schlagzeug, füllte die Bühne. Eine weitere Bereicherung waren die hervorragenden Solisten Gabriele Hierdeis (Sopran), die kurzfristig für die erkrankte Petra Labitzke eingesprungen war und Bernhard Weindorf, der den Part des Bariton und des Tenors übernahm.

Für die Gesamteinstudierung der Chöre, die bestens vorbereitet war und sich in Höchstform präsentierten, war Wolfgang Proksch verantwortlich. Die Gesamtleitung hatte Thomas Bauer, der mit seiner unbändigen Schaffenskraft als musikalischer Kopf am Pult dirigierte und an diesem Abend alle Fäden in der Hand hielt. Mit seinem interpretatorischen Gespür lockte er alle Beteiligten aus der Reserve, denn die treibende Kraft der Carmina Burana ist der Rhythmus. Er schuf aber auch die musikalische Balance zwischen Chor, Orchester, Solisten, Klavierbegleitung und Schlagwerk, so daß dem Auditorium ein Tongebilde und Klanggemälde mit "24 Bildern des Mittelalters aus dem Rad des Lebens über Liebe und Tod, Glück und Unglück, Werden und Vergehen" von elementarer Ausdruckskraft entgegenflutete.

Carmina Burana

Der nicht enden wollende Applaus bestätigte eine überaus gelungene Darbietung und entschädigte einmal mehr für viele harte Proben. "Fortuna Imperatrix Mundi - Glück, die Kaiserin der Welt"

Die Aufführung wurde am 18. April 2004 im großen Beethovensaal der Liederhalle in Stuttgart innerhalb der Reihe "Das besondere Konzert" wiederholt.
Eine weitere Aufführung dieser "Carmina Burana" wird am 23. Oktober 2004 im Rahmen des Eröffnungsprogramms in Uhingen im neuen Kultur- und Tagungszentrum, dem "UDITORIUM" stattfinden.

Quelle: Angelika Bühler, Harmonika-Orchester Uhingen

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Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de