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Konzertreise nach Differten im Saarland


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Am Samstag, 18. Juni 2005 um 07:15 Uhr war es soweit. Die Spieler des 1. Orchesters trafen sich pünktlich am Feuerwehrhaus in Urbach, um mit dem Bus nach Differten zu fahren, der Heimat unserer Dirigentin Petra Penz. Am Abend war in der katholischen Kirche "St. Gangolf" ein Benefizkonzert geplant, dessen Einnahmen der neu renovierten Kirchenorgel zugute kommen sollten.

Das AO Urbach-Plüderhausen-Haubersbronn in der kath. Kirche St.Gangolf in Differten/Saarland

Der Tag fing gleich gut an, denn die Sonne scheinte und es lockte ein Sektfrühstück. Dazu gab es Landjäger mit Laugenbrötchen. Die Fahrt verging wie im Flug. Trotz der längeren Rast am Hockenheim-Ring wären wir fast eine Stunde zu früh in Differten angekommen, hätten wir nicht dank der zahlreichen Raucher noch ein paar zusätzliche Pausen eingeschoben.
Kurz vor 12:00 Uhr kamen wir an Saarbrücken vorbei und bestaunten das Weltkulturerbe, die Völklinger Hütte. Ein paar Minuten später trafen wir schließlich in Differten ein, wo es ein leckeres Mittagessen gab. Wem die 2 Schnitzel auf dem Teller mit zahlreichen Beilagen und Salat nicht reichten, der konnte noch ein leckeres Eis als Nachtisch bekommen, oder auch 2 oder 3.
Frisch gestärkt brachen wir dann wieder in Richtung Saarbrücken auf, wo wir unser Nachtquartier, die Europa-Jugendherberge, aufsuchten. Wir staunten nicht schlecht über die schöne Anlage, denn wir sind schon einiges gewöhnt im Laufe der Jahre. Nachdem die Zimmer eingeteilt waren und man sich frisch gemacht hatte, ging es um 16:30 Uhr schon wieder zurück in Richtung Differten, um uns für unseren Auftritt vorzubereiten.

Als wir anfingen zu proben, waren wir über die Akkustik der Kirche überrascht, welche gleichzeitig schön und ungewohnt war. Um 19:00 Uhr begann dann das Konzert vor 120 gespannten Zuhörern. Unser Repertoire umfasste die Stücke von Johann Sebastian Bach, dem "Präludium in d-Moll" und "Air", von Wolfgang Jakobi mit der "Symphonischen Suite", von Arcangelo Corelli mit "La follia", über Friedrich Haag mit dem Stück "Vor einer alten Kirche" und Georg Friedrich Händel mit "Aria" bis schließlich zum "Praeludium und Fuge a-Moll" von Mátyás Seiber. Zwischen unseren Auftritten zeigte der Organist, was aus der frisch renovierten Orgel herauszuholen ist. Er führte aus den "18 Pièces Nouvelles" von Felix Alexandre Guilmant die Stücke "Canzona" und "Impression Grégorienne" auf. Die Zuhörer waren so begeistert und überrascht darüber, was man mit dem Akkordeon alles anfangen kann, dass wir nach Ende des Konzerts sogar Standing Ovations bekamen.

Von unseren Gastgebern, dem Orgelbauverein der Gemeinde wurden wir anschließend zum Umtrunk ins Pfarrgebäude eingeladen. Rita überreichte zum Dank für die Einladung einen Präsentkorb mit allerlei flüssigen Dingen aus unseren Gemeinden Urbach, Plüderhausen und Haubersbronn. Uns ging es nicht schlecht, denn der Umtrunk dehnte sich aus. Wir bekamen original Saarländer Lyoner mit Weißbrot und Käseplatte. Und auch an Getränken fehlte es uns nicht. Vor Begeisterung gab Petra sogar ein Kirchenkonzert mit der Kirchenorgel und im nu war es 23:15 Uhr. Wir mussten zur Jugendherberge aufbrechen. Da einige von uns immer noch durstig waren, machte unser Busfahrer halt in Saarbrücken, damit sie ihren Durst vollends stillen konnten. Etliche Caipis und Tequilas später waren auch sie zufrieden und machten sich dann mit dem Taxi oder zu Fuß auf den Heimweg. Plötzlich war es schon morgens und einigen gefiel das gar nicht. Aber das leckere Frühstücksbüffet entschädigte uns für das frühe Aufstehen. Es war fast ein Wunder, dass der Bus pünktlich um 09:00 Uhr losfahren konnte.

An diesem Sonntag war noch ein Besuch der Stadt Trier, der ältesten Stadt Deutschlands, vorgesehen. Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen gab es eine Stadtführung mit dem Bus. Wir sahen die ehemaligen Stadtmauern der Römer, die Bäder, das Amphitheater und viele andere Sehenswürdigkeiten, allem voran natürlich die berühmte Porta Nigra, die ursprünglich das nördliche Stadttor von Trier war. Ihren Namen verdankt sie der schwarzen Farbe, die von den vertrockneten Moosen stammt, die im Laufe der Jahrhunderte das Gemäuer übersäht haben.
Nach 90 Minuten war die Stadtführung beendet und wir konnten Trier noch auf eigene Faust erkunden. Wir schlenderten den Marktplatz entlang und stärkten unseren Magen beim Italiener oder in den zahlreichen Straßencafés. Um 14:30 Uhr hieß es dann: Aufbrechen zur Heimfahrt. Die Rückfahrt erfolgte reibungslos, nicht zuletzt weil Petra noch ein paar Flaschen Sekt am Vorabend besorgt hatte. Um 19:00 Uhr kamen wir am Feuerwehrhaus in Urbach an.

Abschließend können wir sagen, dass es eine rundum gelungene Konzertreise war. Zu verdanken haben wir das der tollen Organisation durch Rita und Petra, der spitzenmäßigen Unterstützung durch die Spieler des Gmünder Orchesters und last but not least unserem Busfahrer, der uns heil nach Differten und wieder nach Hause gebracht hat.

Quelle: AO Urbach-Plüderhausen-Haubersbronn
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Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de