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Stetten rockt, bis die TV-Halle bebt

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Musical-Uraufführung des AOR
Rissen ihr 300-köpfiges Publikum von den Stühlen: Die Akteure des Musicals „Tom Rocker“.


Netzwerk der Talente, geknüpft vom Handharmonikaorchester

15 Minuten vor Beginn gab es nur noch Stehplätze. 300 Leute waren gekommen, die Uraufführung des Musicals „Tom Rocker" zu sehen, Höhepunkt im Jubiläumsjahr des Handharmonikaorchesters Stetten. Die jungen Musiker rissen alle mit, Stetten rockte, bis die TV-Halle bebte.

So eine gigantische Aufführung lässt sich freilich nur realisieren, wenn viele mitmachen. Viel mehr, als das HHO Stetten hergibt. Und da greift das weit gespannte musikalische Netzwerk des Dirigenten Alexander Sirjanow, der die jungen Sängerinnen, Musiker und Tänzerinnen von überall her holte: aus Schmiden, Wolfschlugen, Nellingen, Weinstadt und Rommelshausen.
Die Rock-Musiker „Libido Freud" reisten sogar von Meersburg an.
Allein im Orchester haben sich 40 Musizierende aus verschiedenen Vereinen zusammengefunden. Alle sollten Tom Rocker dabei helfen, der Stadt die Musik wieder zurückzubringen. Denn die hat der mächtige Graf verboten. Lediglich die klassische Musik darf noch gespielt und gehört werden - allerdings ganz leise.

Ein junger Mann mit Gitarre kommt in die Stadt

Da kommt ein junger Mann mit Gitarre in die Stadt. Tom Rocker heißt er, ein Musiker, auf dem die Hoffnungen der Künstler liegen, weil er keine Angst hat. Was hatte die Fee noch gesagt? Nur gemeinsam mit allen Musikern der Stadt könne er den Grafen besiegen. Und seinem Herzen solle er folgen.
Also macht sich Tom Rocker, alias Johannes Sikler, auf, mit den neuen Freunden und mit einer Menge Musik die Stadt zu retten. Da ist das eigens für dieses Musical zusammengestellte Jugendorchester, das die um arrangierten Stücke bravourös spielte. Da sind die beiden Mädels, die Schwestern Andrea und Melanie Mayer aus Nellingen, die gemeinsam „I'm your angel" und „Think twice" singen. Oder die junge Jazztanzgruppe aus Weinstadt, die Bewegung auf die Bühne bringt. Oder die Rockgirls aus Wolfschlugen, die ein wenig an „Monrose" erinnerten, jedoch besser singen.
Da ist die Jazz Combo, die die Stimmung weiter aufheizt, genauso wie die Deutsch-Rocker vom Bodensee. Und da ist vor allem der 21-jährige Johannes Sikler, dem die Rolle des Tom Rocker auf den Leib geschrieben ist.
Der Sänger aus Stetten füllt die große Bühne mit seiner Stimme und seiner Präsenz. Ob „Everybody needs somebody" von den Blues Brothers, „It's my life", „Summer of 69" oder „Smoke on the water" oder der „Final Countdown" der junge Sänger hat jeden Stil auf der Reise durch die Rockmusik drauf, souverän und professionell, mitreißend.
Erst in diesem Jahr hatte er - gemeinsam mit Tim Lade, der auch beim Musical an den Tasten sitzt - den ersten Preis bei „Talente ans Mikrofon" gemacht.
Nur logisch, dass es diesem Tom Rocker gelingt, die Stadt wieder mit Musik zu füllen. Aber was ist mit dem Grafen? Der ist ja immer noch da.
„So ein kleiner Graf steckt in jedem von uns", sagt die Fee, „er steht für die Angst vor Neuem, vor Veränderung". Aber gemeinsam - da lasse sich der Graf besiegen. Denn die moderne Musik ist genauso wichtig wie die klassische. Das ist die Botschaft des Musicals. Und das ist rübergekommen.

Standing ovations für die Talente auf der Bühne

Standing ovations gibt es für die musikalischen und schauspielerischen Talente auf der Bühne. Die Premiere ist ein voller Erfolg geworden.
Alexander Sirjanow, der Dirigent des Handharmonika-Orchesters Stetten, hat die Musikstücke für sein Orchester ausgesucht und arrangiert. „Ich habe die Stunden nicht gezählt", lacht er, „es hat mir aber viel, viel Spaß gemacht".
Die Story zum Musical schrieb Sirjanows Sohn Igor. Im kommenden Jahr soll das Musical noch einmal in Nellingen aufgeführt werden.


Quelle: WKZ vom 17.12.2007
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Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de