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Alte Kelter mit Kultur belebt

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Harmomikus-Abend des AOR
Alte Kelter Rommelshausen im Comedian-Harmonists-Fieber, samt Chris, vier, dem Sohn des Vorsitzenden J.Haußmann


"Harmonikus-Abend" des Akkordeonorchesters Rommelshausen nicht nur mit Musik

Drei Stunden lang Jonglage, schwäbische Sketche, Gesang und Akkordeonmusik erlebten 200 Zuschauer am Samstagabend in der Alten Kelter in Rommelshausen beim "Harmonikus-Abend" - bereits zum zweiten Mal am Tag vor dem traditionellen Kelterfest.
Der bunte Unterhaltungsabend habe "schon fast Tradition", scherzte der Vorsitzende des Akkordeonorchesters, J.Haußmann, bei der Begrüßung. Wie im Vorjahr war der Hauptzweck des Abends, die Alte Kelter mit Kultur zu beleben. "Wir wollen einen Abend lang etwas anderes bieten, ein bißchen Programm, kein reines Weinfest", so der Vorsitzende.
Die Programmpunkte wurden überwiegend von Mitgliedern aus den eigenen Reihen bestritten. Die Musiker des Akkordeonorchesters beherrschen nicht nur ihre Instrumente, wie sich zeigte, sondern haben auch theatralische oder artistische Fähigkeiten.

Comedian-Harmonists-Fieber neu entfacht

Die Gasteinlage kam vom Junioren-Ensemble der Harmonikafreunde Feuerbach: Sie spielten sich mit dem "Liebertango" von Astor Piazolla und mit Stücken von Mikhail Ivanovich Glinka und Frossini in der Zuschauergunst rasch nach oben. Doch der Saal tobte schon vorher. "Zugabe! Zugabe!", riefen die Zuschauer im Chor, nachdem mit den Mixed Pickles das Comedian-Harmonists-Fieber neu entfacht worden war. In schönen klangbunten Harmonien und unterstützt von L.Messerschmid am Keyboard sangen C. und W.Dreher, R.Müller und der Dirigent des Akkordeonorchesters, Walter Krebs, die alten Gassenhauer. "Veronika, der Lenz ist da", "Mein kleiner, grüner Kaktus", dazu eine gute Portion Humor und Slapstick in der Tradition der echten Harmonists und prompt stieg er Stimmungspegel.

Alle Sympathie für schauspielernde Akkordeonspieler

Alle Sympathie der Zuschauer eroberten die schauspielernden Akkordeonspieler im Sturm. C.Maile, B.Haußmann, J.Maier, M.Schmötzer, R.Götz, S.Zörner, S.Hurlebaus sowie D.Hurlebaus, der am Samstag Geburtstag hatte, stürmten frisch und peppig zur Tat. Die Kurzgeschichte "Wer schöne Kurdamen küsst", ließ eine Lehrerin, die den Erlebnisaufsatz eines Schülers korrigierte, aufschlussreiche Entdeckungen über das Doppelleben ihres Mannes machen. Dann gab es da den Schussel, Muffel und Hausschreck, der die falsche Medizin zu sich nahm, und es sorgte eine vorm Fenster deponierte und dort verschwundene Forelle für Kopfzerbrechen: "D`r Rollada war verklemmt, i han d`r Fisch immer mit`m Rollo hochzoga."
Ein "Podium für jüngere und ältere Künstler" sollte der Abend nach den Worten von J.Haußmann sein. Am augenfälligsten glückte dies der Jongleursgruppe "Lajonies" unter Leitung von H.Mödinger. Hobby-Akrobraten jeglichen Alters schmissen schwungvoll bunte Bälle, Keulen, Devil Sticks, Tücher und Ringe in die Luft. Tosenden Applaus gab es für den 74-jährigen G.Hurlebaus, der das Geschicklichkeitsspiel mit den Devil Sticks zusammen mit der um Jahrzehnte jüngeren C.Frick souverän und gelenkig vorführte.

Toller Applaus für Fakir Schächterle

"Stelzen-Mann" A.Link, war auf seinen Holzbeinen bestimmt drei Meter groß, als er auf die Bühne stakste und ebenso großartig waren alle anderen, die sich paarweise Jongleursutensilien zuschanzten oder auf dem Einrad fahrend einen Tisch deckten. Tollen Applaus gab`s auch für Fakir U.Schächterle, der nach dem Nagelbett seinen "Matratzentest" auf der Krankenbahre fortsetzte. Der kleine Gag gefiel auch der kleinen Zuschauerin, die das Programm mitverfolgte und nebenher mit Wachsfarben Marienkäfer auf Papier malte: "Guck mal Papa, der kann schon wieder laufen, die haben das mit dem Verletzten nur gespielt".

Quelle: WKZ vom 11.09.2000
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Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de