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Frühjahrskonzert 2016 beím AO Rommelshausen

Das Frühjahrskonzert des Akkorden-Orchesters Rommelshausen hob mit dem Schlager„An der Nordseeküste" an und endete mit dem „Tango Surprise" — so weit und umfangreich ist das, klangliche Spektrum, das die Musiker vor 120 Zuhörern präsentierten.

Akkordeon- und Mundharmonikamusik, das zeigen die Ensembles des Akkordeon-Orchesters, klingt poppig und flott, zeigt volkstümliche und festliche Seiten, interpretiert Cha-Cha und Twist, Samba und Tango und kann Discorhythmen der 70er. Mit der Zugabe „YMCA" setzen die Musiker einen fetzigen Schlusspunkt unter ihren Konzertabend, bei dem zwei aufgeweckte „Jung-Moderatorinnen" mit Situationskomik und kessen Sprüchen immer wieder amüsieren. Ganz prima sind die Auftritte der 15-jährigen Paula Hess und der 13-jährigen Kati Schrag, die sich beherzt ihren Ansagen widmen. Viel Hingabe und Freude ist auch den fünf Ensembles und ihrer musikalischen Bandbreite anzuhören.

Die sechsköpfige Hobby-Gruppe unter der Leitung von Inna Wuckert lässt den einstigen Partyhit „An der Nordseeküste" hören, interpretiert spielerisch Cole Porters "True Love" und legt sich schwingend in den Walzer „Tulpen aus Amsterdam". Die „Hobby"-Formation besteht „seit mindestens zehn Jahren", sagt die Erste Vorsitzende Dagmar Kral. Die Damen und Herren ziehen eine kleine Formation dem Orchesterbetrieb vor und lernen im Zusammenspiel in der Gruppe stetig weiter. Statt der Kommunikation zwischen Dirigent und Orchester spielt die Leiterin selbst mit, und eine Aktive des ersten Orchesters unterstützt die schwierigen Passagen.

Walter Krebs dirigiert engagiert die Mundharmonika-Spieler, die sich vor neun Jahren gegründet haben. Die Fortgeschrittenen-Gruppe spielt den Publikumsliebling „Bajazzo" in einer volkstümlichen Weise und moduliert sauber die Töne in Mozarts einfühlsamer Hymne „Dona Nobis Pacem". Rasend schnelle Melodiewirbel erzeugt das aktive Orchester im „Zirkus Renz", das für Xylofon komponiert wurde und auch in der Mundharmonikafassung das charakteristische „Galopp"-Gefühl vermittelt. Getragen dann Leonhard Cohens „Hallelujah", dessen Textversion aus der „mehrmaligen Wiederholung des Wortes Hallelujah" besteht, wie die Moderatorinnen knitz anmerken.

Ohne Text kommt das Zarte und Filigrane im Refrain besonders deutlich zum Ausdruck, den einige Zuhörer leise mitsummen. Nach der Pause macht sich das Jugend-Akkordeonorchester bereit, ihnen hüpfen die Finger nur so über die Tasten. Der beschwingte Cha-Cha und Twist versetzen das Publikum in Stimmung. „Gut gemacht!", sind sich alle Zuhörer einig, die dies mit einem begeisterten Applaus kundtun. Stimmung bringt auch der bekannte WM-Hit „Auf uns" von Andreas Bourani, den die Jugend und erstes Orchester gemeinsam spielen.
Die Musiker des ersten Orchesters, das seit drei Jahren von Eugen Sokolkov dirigiert wird, stellen sich mit neuen Stücken dem Publikum vor. Sie übertragen die vielschichtigen Synthesizer-Klänge von „Axel F." aus dem Jahr 1984. Die Instrumentalaufnahme passt gut zum Orchesterklang aus vier Melodiestimmen, tief gestimmtes Bassakkordeon und dem elektronischen Elektronium, das gerade im Synthie- und Keyboardspektrum seine klangliche Stärke ausspielt.

Überraschende Tempiwechsel

Im von Chico Buarque komponierten "A Banda" machen die Samba-Rhythmen die Runde, und im "Tango Surprise" überrascht ein schwungvoller Schuss Exotik. Kontrastreiche und überraschende Tempiwechsel von melodiös und langsam zu einem betonten Allegro durchläuft das Orchester in "Two movements" von Kees Vlak, zu dem beschwingte Melodienläufe aus den Klaviaturen perlen.

Quelle: WKZ vom 12.04.2016
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