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Reise durch Musikstile


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Wie bereits in der Vorankündigung des Vereins dargestellt, gab es beim "Großen Unterhaltungsabend" des Akkordeon-Orchesters Hohenacker e. V. am 22.11.2010 in der Gemeindehalle Hohenacker von fast jedem Orchester ein Stück zu hören, das mit dem Buchstaben "C" beginnt.

Der Abend zeigte, dass es trotzdem sehr viel verschiedene Möglichkeiten von Musikstilen aus vielen Jahrzehnten bzw. Jahrhunderten gibt.

Den Auftakt machte in diesem Jahr das Freizeitorchester unter der Leitung von Jürgen Kölz mit einem Medley von Melodien aus dem Musical "Cabaret", das in den 1930er Jahren in Berlin spielt. Man meinte förmlich, die langen Beinen und verführerischen Bewegungen aus der Verfilmung mit Liza Minelli zu hören. Das zweite Orchester, ebenfalls unter der Leitung von Jürgen Kölz, entführte das Publikum mit "Copacabana" nach Südamerika. Auch die beiden anderen Stücke des Orchesters, darunter das "High-School-Musical" (extra von Hans-Günther Kölz für das Orchester arrangiert) waren schwungvolle Musik, bei denen die Akkordeons durch Bassgitarre und Keyboard ergänzt wurden.

Die jüngsten Spieler des Vereins, das Schülerorchester, brachten ein selbstkomponiertes Stück ihres jungen Dirigenten Moritz Sauer zu Gehör. Schon in diesem Alter arbeiteten die Spieler die unterschiedlichen musikalischen Charaktere eines Beats "Ballspiel", des Walzers "Auf der Schaukel" und eines Fox "Seilspringen" sehr genau heraus. Den Abschluss des ersten Teiles gestaltete das neu gegründete Kammerensemble. Die 6 Damen mit ihrem Leiter Jürgen Kölz berichteten, dass es gar nicht so einfach ist, für diese Besetzung anspruchsvolle Musikstücke zu finden. Mit dem 1. Satz der "Sinfonia in B" zeigten sie, welche Schätze es zu finden gibt. Mit diesem Stück könnte auch jedes Kirchenkonzert glänzen. Den Abschluss vor der Pause bildete ein Medley "Comedian Harmonists in Concert" mit Liedern, die jeder von der Berliner Gruppe kennt. Dabei zeigte auch das zu für Licht und Ton zuständige Team wieder sein Können, denn jeder Teil wurde farblich durch andere Lichtspiele unterstützt. In der Pause waren die Losverkäufer stark umringt, denn die Tombola versprach sehr begehrte Preise wie z. B. ein Navigations-Gerät.

Den zweiten Teil des Programms begann das 1. Orchester des Vereins unter der Leitung von Hans-Günther Kölz. Die "Rhapsodia" - ein Stück für Blasorchester, für Akkordeon arrangiert von Hans-Günther Kölz - war eine Uraufführung. Auf Grund der sehr eingängigen Melodien des sinfonischen Stückes ist zu erwarten, dass es seinen Weg durch die Akkordeon-Orchester des Landes machen wird. "Slapstick" brachte die Art dieser Filme als Musik auf die Bühne. Der Solo-Akkordeonist Jürgen Kölz zeigte eine virtuose musikalische Verfolgungsjagd, bei der ihn das Orchester immer wieder einholt. Die Melodien aus "Gershwin Classics" und "Smooth Criminal" stammen zwar beide von bereits verstorbenen Komponisten, aber G. Gershwin und M. Jackson haben natürlich sehr unterschiedliche Stile und damit auch unterschiedliche Liebhaber. Das Orchester zeigte, dass es alles dies souverän beherrscht.

Der Rest des Abends gehörte den Gästen des Chores "The Gospel House" aus Winnenden. Die 9 Sängerinnen, 5 Sänger und ihre 3-köpfige Band unter der musikalischen Leitung von Friedlinde Vollmar brachten einen Ausschnitt ihres Programms zu Gehör. Darunter war natürlich der vielleicht bekannteste Gospel aller Zeiten "O happy day". Bei allen Stücken konnte man die Hingabe der Sänger und aller ihrer Vorgänger über die Jahrhunderte hinweg hören, in denen sich der Gospel entwickelte. Das begeisterte Publikum klatschte fleißig mit und entließ die Sänger natürlich erst nach einer Zugabe.

Quelle: Homepage AO Hohenacker
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Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de