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Akkordeons ließen die Luft vibrieren


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Schülerorchester des AO Hohenacker 2006

Mitreißend: Das Schülerorchester beim "Großen Unterhaltungsabend" des AO Hohenacker.


Oliver Knittel, seit März dieses Jahres Vorsitzender des AOH, eröffnete „die herausragende Veranstaltung des Vereins" mit dem Hinweis, trotz des sichtbaren technischen Fortschritts stehe die Akkordeonmusik im Vordergrund. Auf die Großleinwand hinter den Orchestern wurden zu jedem Musikstück atmosphärisch passende Bildszenen projeziert und mit professionellen Lichteffekten unterstützt.

Unbeschwert und schwungvoll kam die Kiddy-Band mit Akkordeon, Melodica und Trompete auf die Bühne. Die kleinsten Musiker des Vereins verschwanden fast hinter den hohen Notenpulten. Sie starteten mit dem „Honigbienenlied" und dann ging's „auf große Fahrt". Nach dem Schlusstitel „und Tschüss" gab's den verdienten Applaus. Kiddies und den fotografierenden Eltern waren der Stolz auf die Leistung beim ersten öffentlichen Auftritt anzusehen.
Das Schülerorchester mit dem kleinen Drummer, selbstbewusst wie ein großer Profi, rissen das Publikum beim Rock-Klassiker „Lady in Black" sofort mit. Südseestimmung kam beim „Samba Tropica" auf und zu „Hey, hey Wickie" lachte der listige, kleine Wickinger von der Großleinwand in den Saal.
Das Jugendensemble, mit drei Akkordeons, E-Gitarre, E-Piano, Bass und Schlagzeug, startete seinen Auftritt mit dem Hardrocktitel „Smoke on the water". Michaela Buchholz führte durch den Unterhaltungsabend und zerstreute die Bedenken, das rockige Jugendensemble werde, ähnlich wie früher Deep Purple, Instrumente zu Kleinholz verarbeiten und damit den Verein in den Ruin treiben. Jürgen Kölz war nicht als Dirigent, sondern als aktiver Musiker im Ensemble eingebunden.Beim Stück „Oye como va" überzeugte „Mag" Sauer an der E-Gitarre, so dass niemand Carlos Santana vermisste. Das „bombastische" Arrangement von „We are the Champions" wurde durch die passenden Bildsequenzen unserer Fußballhelden unterstrichen.
Der Park verschwimmt im Dunst der Stadt, die Sonne geht auf, das Leben beginnt. Bis zum stimmungsvollen Ausklang am Abend konnte das Publikum einen Tag im „Mac Arthur Park" mit dem 1. Orchester miterleben. Beim virtuosen „Root Beer Rag" waren Zuhörer und Zuschauer von den schnellen Fingern der Akkordeonisten begeistert. Das von Hans-Günther Kölz arrangierte Medley „Best of Phil Collins" wurde durch „starke Bilder" auf der Leinwand unterstrichen. Die zwanzig Akkordeons des 1. Orchesters ließen die Luft in der Gemeindehalle vibrieren. Die Zugabe „Route 66", untermalt von träumerischen Szenen des berühmten Highways, wurde vom Dirigenten mit einem temperamentvollen Luftsprung und mit viel Applaus beendet.

Das 2. Orchester eröffnete den zweiten Teil des Unterhaltungsabends mit dem Titel „Joy" von Peter Falk und präsentierte nach „You are the sunshine of my life" das coole Stück „Everybody needs somebody" von den Blues Brothers. Beim „Peter Gunn Theme" zeigte sich „Mag" Sauer mit seiner E-Gitarre wieder in seinem Element - modern, rhythmisch, ein Stil, den nicht jeder vom Akkordeon erwartet, der aber vor allem die jüngere Generation anspricht.
Gemeinsam mit dem Freizeitorchester präsentierten Julia Trappiel und Markus „Mäx" Bäuerle „deutsche Schlager der letzten 40 Jahre". Dabei wechselte Michaela Buchholz von der Rolle als Moderatorin zu einer aktiven Mitspielerin am Akkordeon. Bei den Ohrwürmern von Udo Jürgens, Siw Malmkwist, Gitte Haenning war den Musikern die Spielfreude an der Nasenspitze und den mitsingenden Mundbewegungen anzusehen.
Als besonderer Gag wurden Regieanweisungen für das Publikum an der Großleinwand eingeblendet: Überraschungspäckchen auf den Tischen öffnen, Wunderkerzen auspacken, anzünden - und die Stimmung im Saal wurde um eine weitere Stufe angehoben. Routiniert und mit Witz begeisterten Julia Trappiel und Markus „Mäx" Bäuerle, sie wurden nach der x-ten Zugabe vom Publikum mit anhaltendem Beifall verabschiedet.

Quelle: WKZ vom 21.11.2006
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Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de