Logo AO Hohenacker

Sänger und Akkordeon - das passt zusammen


Willkommen im
DHV-Bezirk
Staufen

Termine
Bezirksblättle
Biete & Suche
Wir über uns
Neues
Sprungbrett
email-dr.gif
Home
zur Landesseite

Ein Novum beim Unterhaltungsabend des AO Hohenacker: Die Ludwigsburger "Abendsterne" mit auf der Bühne


"Man muss dem Publikum heutzutage etwas bieten", sagt Hans-Günther Kölz, Dirigent des 1.Orchesters. Das Akkordeon-Orchester Hohenacker lässt sich nicht lumpen und bietet den gut 500 Besuchern einen professionell aufgezogenen Unterhaltungsabend. Bühnenbild, Licht Sound und Programm liefern einen eindrucksvollen Beweis, das Akkordeonmusik "nicht mehr dasselbe ist wie vor 20 Jahren", wie Moderatorin Michaela Buchholz befindet.

PA-Anlage, Delayboxen, Monitoring-System und Tontechniker - Begriffe, die man eher mit größeren Konzertveranstaltungen anderer Musikrichtungen verbindet. Beim großen Unterhaltungsabend des AO Hohenacker ist an alles gedacht worden, was dem Ohr und dem Auge Freude bereitet. Neben fein abgestimmten Sound sorgen vor allem das Lichtdesign von Veranstaltungstechniker Sebastian Kölz sowie das opulente Bühnenbild für spannende Bilder.
Auch von der Programmgestaltung her hat der musikalische Abend nichts "Zopfig-Altbackenes": Moderne Kompositionen bekannter Oldies und Samba-Rhythmen finden sich ebenso darunter wie spanische Harmonik und Swingendes von Robbie Williams. Das breit gefächerte und bunt gemischte Programm teilen sich das Freizeit- und das zweite Orchester unter Leitung von Jürgen Kölz sowie das Schülerorchester und das Erste Orchester unter Hans-Günther Kölz. Mit Ohrschmeichlern wie "Guantanamera" oder Melodien aus Andrew Lloyd Webbers "Starlight Express" bringen sie das Publikum auf Touren.
Fast jedes Orchester spielt mit eigenem Schlagzeuger, auch elektronische Instrumente sind dabei. Der Sound klingt modern, die Rhythmen frisch und lebendig. Etwas ganz Neues ist auch der Auftritt des Ersten Orchesters , das gemeinsam mit dem jungen Chor "Abendsterne" aus Ludwigsburg auf der Bühne steht und für einige Furore sorgt. Bei dem Auftritt sind 30 Akkordeonisten und 40 Sänger auf der Bühne, die aus diesem Grund anders aussieht als in den Vorjahren. Die Hauptbühne gehört den singenden Gästen, die auf extra aufgebauten Podestreihen platziert sind. Die gastgebenden Akkordeon-Aktiven belegen den vorderen Bereich der Bühne, auf dem ebenfalls mit Podesten improvisiert wurde, wie Thomas Horn, erster Vorstand des AO Hohenacker in seiner Begrüßung verrät.
Die Akkordeon-Musik, das zeigt der Abend, bewegt sich mit neuer Marschrichtung, junge Chöre sprießen ihrerseits vielerorts wie Pilze aus dem Nährboden traditioneller Gesangvereine. Beide zusammen harmonieren sehr gut, da so Kölz, "Die Tonerzeugung beim Akkordeon der menschlichen Stimme sehr ähnlich ist".
Der Kontakt zu den "Abendsternen" kam durch Kölz` Tätigkeit als Dirigent des Akkordeon-Orchesters "Hohnerklang" in Trossingen zustande. Beim "World Music Festival" im Juni in Innsbruck präsentierten "Hohnerklang" und "Abendsterne" vor 10 000 Zuhörern erstmals das Miteinander von Chor und Akkordeon. Beim Unterhaltungsabend in der Gemeindehalle bekommt das Publikum Auszüge aus dem Festival-Programm zu hören, freilich von den Akkordeonspielern aus Hohenacker: Mitsinglieder wie "Mama Loo" von Les Humphries und "Moon River" von Henry Mancini, sowie ein Medley aus goldenen Oldies, in dem "Sweets for my sweet" und "Sugar Sugar" auftauchen. Das Erste Orchester unter Leitung von H.-G. Kölz trifft mit Originalarrangements von Robbie Williams den Geschmack des Publikums. Zu den vier Akkordeon- und zwei Elektroniumstimmen gesellen sich verzerrte E-Gitarrenklänge, ein E-Bass sowie kreative Keyboard-Basteleien und es entsteht ein homogenes Klangbild mit diversen Klangfarben und modernen elektronischen Ideen.

Quelle: WKZ vom 17.11.2004
Zurück zum Archiv
Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de