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Hohes Leistungsniveau
und ein sensationeller Abschluß
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In Kooperation mit den DHV-Bezirken
Schwaben und Staufen richtete das Akkordeon-Orchester
Penz am vergangenen Samstag den 3.
Akkordeon-Musikpreis der Stadt Schwäbisch Gmünd aus.
Mit vielen hervorragenden Leistungen demonstrierten
die Teilnehmer hohes musikalisches Niveau und durften
daher bei der Preisverleihung eine wahre Flut von
Pokalen und Auszeichnungen entgegennehmen.
Schon der erste Beitrag am Vormittag,
Patricia Keppler und Angelina Baumgart vom Biberacher
Harmonika-Orchester e.V. in der Kategorie
"Akkordeon-Ensemble (2-5 Akkordeons) Elementarstufe"
war der mit Fritz Dobler, Hedy Stark-Fußnegger und
Udo Penz prominent besetzten Jury das Prädikat "sehr
gut" wert. Das nachfolgende Jugend-Ensemble der
Akkordeonfreunde Rheinklang e.V. Hambrücken in der
Mittelstufe und das Accordini Ensemble vom HHC Weil
der Stadt in der Oberstufe brachten es gar auf ein
"ausgezeichnet" und räumten damit die ersten Trophäen
des Tages ab.
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Ein wahres Feuerwerk an ausgezeichneten
und hervorragenden Leistungen brachten dann die
Orchester-Wettbewerbe am Nachmittag. Den Anfang
machten die jüngsten Teilnehmer in der Kategorie
"Jugend-Orchester Elementarstufe": Das
Akkordeon-Orchester Isny II unter Leitung von Susanne
App erspielte sich ein "ausgezeichnet", Rolf Weinmann
konnte mit dem Schülerorchester des AHC Sielmingen
bzw. der Musikschule Filderstadt das erste
"hervorragend" des Tages mit nach Hause nehmen.
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In der Mittelstufe erreichte das
Akkordeon-Orchester Leutkirch I unter Leitung von
Sabine App ein "ausgezeichnet", bevor Marco Wasem mit
dem Jugendorchester den Pokalbestand beim
Akkordeon-Orchester Ebersbach/Fils e.V. aufstocken
konnte: "hervorragend", 43,3 Punkte. Auch das als
einziges Erwachsenenorchester in der Mittelstufe
angetretene Akkordeon-Orchester Leutkirch unter
Leitung von Anneliese App erreichte das
Höchstprädikat und wurde bei der Preisverleihung
ausgezeichnet.
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Starke Konkurrenz gab es bei den
Akkordeon-Orchestern der Oberstufe, wo sich gleich
vier Orchester einen wirklich heißen Wettkampf
lieferten. So mußte sich das 1. Orchester des
Akkordeon-Spielring 1967 Durmersheim e.V. trotz
durchaus ansprechender Leistung mit dem Prädikat
"ausgezeichnet" und dem undankbaren 4. Platz
zufrieden geben. Auf dem dritten Platz schrammten
Rolf Weinmann und das 1. Orchester des AHC Sielmingen
bereits mit 39 Punkten knapp an einem "hervorragend"
vorbei. Deutlich Preisverdächtig war der Vortrag des
1. Orchesters vom HO Endersbach unter Leitung von
Edmund Holzwarth, die Jury meinte dazu:"hervorragend"
und vergab den 2. Platz.
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Sie alle mußten sich jedoch klar
geschlagen geben, als Thomas Bauer mit dem
Akkordeon-Orchester des Chorgemeinschaft
Eintracht-Liederkranz Köngen e.V. ein echtes
Meisterstück ablieferte: die höchste Punktzahl des
Tages mit 47 Punkten, das Prädikat "hervorragend"
sicherten ihm den 1. Preis. Ebenfalls das Prädikat
"hervorragend" mit knapp über 40 Punkten erhielt
schließlich das 1. Orchester des HAC Bad Krozingen
unter Leitung von Birgit Sablowski, das als einziges
in der als Gästeklasse ausgeschriebenen Kategorie
"Akkordeon-Orchester Höchststufe" angetreten war.
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Im bis auf den letzten Platz gefüllten
Prediger-Saal begrüßte die Vorsitzende des
Akkordeon-Orchester Penz Ramona Kunz schließlich um
18:30 alle Teilnehmer und Zuhörer zum Galakonzert mit
Peisverleihung. Nach einer kurzen Ansprache von
Wolfgang Leidig, dem Schirmherren der Veranstaltung
und Oberbürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd,
begann das Akkordeon-Orchester Allmendingen unter
Leitung von Sabine Kruspel.
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Mit "Vier Humoresken" von Jan
TruhlàŸ begann das absolute musikalische
Highlight des Tages. Diszipliniert, auf höchstem
technischem Niveau und mit fein ausbalanciertem Klang
gewann das Orchester schnell Ohren und Herzen des
Publikums. Daran anschließend gab es eine sehr
feinfühlige und trotzdem Schwungvolle Interpretation
der "Impressions bretonnes" von Kai Armbruster, von
denen vor Allem der rhythmisch anspruchsvolle letzte
Satz "Fest-Noz" das Publikum zu Minutenlangem Applaus
hinriß.
Es schien schwer vorstellbar, daß diese
absolut erstklassige Vorstellung noch zu toppen sein
könnte, und so wartete das Publikum gespannt auf das
Ende der kleinen Umbaupause, in der die mehr als 30
Musiker des Akkordeon-Orchester Baltmannsweiler auf
der aus allen Nähten platzenden Bühne des "Predigers"
untergebracht wurden.
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Danach folgte nichts weniger als eine
Sensation. Zunächst eine mit selten gehörter
Sensibilität und doch absoluter technischer
Perfektion vorgetragene Poème Symphonique aus dem
Danse Macabre op. 40 von Charles Camille Saint-Saîns,
die das Publikum sichtlich begeisterte. Daran
anschließend neun geradezu spektakulär gespielte
"Symphonic Dances" aus Leonard Bernsteins "Westside
Story". Es war einfach nur unglaublich, wie Thomas
Bauer und das Orchester geradezu spielerisch diesen
Kraftakt über deutlich mehr als 20 Minuten voller
pausenloser rhythmischer wie technischer
Höchstschwierigkeiten meisterten und dabei feinste
Nuancen in einer Plastizität herausarbeiten konnten,
die dem Begriff "Symphonisch" in jeder Beziehung voll
gerecht wurden.
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Mit Minutenlangem stürmischem Beifall
und standing Ovations nötigte das begeisterte
Publikum die Musiker nach der anschließend
durchgeführten Urkunden- und Pokalübergabe gleich
zweimal zu einer Zugabe.
Ergebnislisten:
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3. Akkordeon-Musikpreis
Schwäbisch Gmünd
Ergebnislisten:
Akkordeon-Ensemble
Akkordeon-Orchester
Elementar- und Mittelstufe
Akkordeon-Orchester
Ober- und Höchststufe
Programmheft (PDF)
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