CONCAVE spendet 3500 Euro an die AMSEL Kontaktgruppe Filderstadt

Neues Ensemble der Musikschule begeistert Musikfreunde

Fast 3500 Euro konnten CONCAVE-Orchesterchef Rolf Weinmann (von links) und Oberbürgermeister Dr. Peter Bümlein am Ende des Konzerts an AMSEL Kontaktgruppenleiterin Susanne Matter überreichen

(Bild von der Scheckübergabe)

Foto: Kaier

Das Akkordeon-Orchester CONCAVE gibt es erst seit vergangenem Jahr. Den Erlös ihres ersten Konzerts stiftete das Ensemble der Musikschule Filderstadt vergangenen Sonntag in der Filderstädter Filharmonie der örtlichen AMSEL Kontaktgruppe. Oberbürgermeister Dr. Peter Bümlein und Orchesterchef Rolf Weinmann überreichten nach der Premiere einen Scheck über 3000 Euro an AMSEL-Kontaktgruppenleiterin Susanne Matter. Dazu kommen noch einmal fast 500 Euro, welche das Publikum der ausverkauften Filharmonie an diesem Abend für die AMSEL gespendet hat.

CONCAVE

Bümlein bedankte sich vor allem bei den vielen Besucherinnen und Besuchern. „Dadurch wurde diese Spende erst möglich“, betonter der Filderstädter Verwaltungschef. Von den jungen Musikerinnen und Musikern sichtlich begeistert, staunte Bümlein vor allem über die Qualität des Konzerts. „Es ist schon erstaunlich, was man aus einem Akkordeon alles heraus holen kann“, scherzte er und bedankte sich zugleich bei Dirigent Rolf Weinmann. Kein anderer habe auf den Fildern so viel für das Akkordeon getan. „Mister Akkordeon wäre wohl der richtige Name für sie“, würdigte der Oberbürgermeister Weinmanns Arbeit. Der Orchesterchef selbst bedankte sich vor allem bei Albert Bendl von der Bernhauser Bank, ohne deren finanzielle Hilfe kein so stolzer Betrag zusammengekommen wäre.

Das neue Ensemble hat inzwischen 23 Mitglieder und versteht sich als Ergänzung zu den Akkordeonorchestern der Filderstädter Vereine. Laut Weinmann geht es vor allem darum, junge Talente zu fördern. CONCAVE möchte talentierten Musikern ein Forum geben und anspruchsvolle Akkordeonmusik präsentieren. Diesen hohen Anspruch spiegelte auch das Programm des Abends wider. Es reichte von Gioacchino Rossinis Ouvertüre zur „Diebischen Elster“, über Gerhard Mohrs „Nordische Sonate“ und Matyas Seibers „Irische Suite“ bis hin zu John Williams Titelmelodie zum Film „Krieg der Sterne“. Einer der Höhepunkte des Abends war die Komposition „Un Sueno – ein Traum“ von Julia Smith, den die junge Musikerin selbst am Klavier vortrug.

„Wir haben uns vorgenommen, einmal im Jahr für einen guten Zweck zu spielen“, betonte Weinmann nach der gelungenen Premiere, die unterm Strich immerhin fast 3500 Euro für die Filderstädter Kontaktgruppe der „Aktion Multiple Sklerose Erkrankter Landesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft in Baden Württemberg“, kurz AMSEL, einbrachte.

„So ein langer Name verlangt förmlich nach einer Abkürzung“, witzelte die Filderstädter AMSEL Kontaktgruppenleiterin, Susanne Matter, während der Scheckübergabe. Um die wichtige Arbeit fortführen zu können, sei die AMSEL auf Spenden wie diese angewiesen. In Baden Württemberg betreuen 500 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer fast 9000 Menschen, die an multipler Sklerose, der bislang unheilbaren Erkrankung des zentralen Nervensystems leiden. „Danke für die wohl tuende Musik, die einem wohltätigen Zweck zugute kommt“, bedankte sich Matter am Ende des Konzerts bei dem Ensemble.

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